RS Vwgh 1985/1/30 84/03/0050

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Veröffentlicht am 30.01.1985
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
40/01 Verwaltungsverfahren
90/01 Straßenverkehrsordnung

Norm

B-VG Art131a;
StVO 1960 §100 Abs3 lita;
StVO 1960 §5 Abs1;
VStG §37 idF 1983/176;
VStG §37a idF 1983/176;
  1. B-VG Art. 131a gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 aufgehoben durch BGBl. Nr. 685/1988
  1. StVO 1960 § 100 heute
  2. StVO 1960 § 100 gültig ab 01.01.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  3. StVO 1960 § 100 gültig von 01.07.2024 bis 31.12.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2024
  4. StVO 1960 § 100 gültig von 01.10.2022 bis 30.06.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2022
  5. StVO 1960 § 100 gültig von 17.05.2018 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2018
  6. StVO 1960 § 100 gültig von 06.10.2015 bis 16.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2015
  7. StVO 1960 § 100 gültig von 31.03.2013 bis 05.10.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2013
  8. StVO 1960 § 100 gültig von 01.09.2012 bis 30.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  9. StVO 1960 § 100 gültig von 31.12.2010 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2010
  10. StVO 1960 § 100 gültig von 01.09.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  11. StVO 1960 § 100 gültig von 26.03.2009 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  12. StVO 1960 § 100 gültig von 01.07.2005 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  13. StVO 1960 § 100 gültig von 01.07.2005 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  14. StVO 1960 § 100 gültig von 01.07.2005 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2004
  15. StVO 1960 § 100 gültig von 02.04.2005 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  16. StVO 1960 § 100 gültig von 01.07.2003 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  17. StVO 1960 § 100 gültig von 25.05.2002 bis 30.06.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  18. StVO 1960 § 100 gültig von 01.04.2002 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2002
  19. StVO 1960 § 100 gültig von 01.01.2002 bis 31.03.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  20. StVO 1960 § 100 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  21. StVO 1960 § 100 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2000
  22. StVO 1960 § 100 gültig von 22.07.1998 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  23. StVO 1960 § 100 gültig von 20.11.1997 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 129/1997
  24. StVO 1960 § 100 gültig von 01.10.1994 bis 19.11.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  25. StVO 1960 § 100 gültig von 15.07.1990 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 423/1990
  26. StVO 1960 § 100 gültig von 01.03.1989 bis 14.07.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 86/1989
  27. StVO 1960 § 100 gültig von 01.05.1986 bis 28.02.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986
  1. StVO 1960 § 5 heute
  2. StVO 1960 § 5 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. StVO 1960 § 5 gültig von 14.01.2017 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2017
  4. StVO 1960 § 5 gültig von 01.09.2012 bis 13.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  5. StVO 1960 § 5 gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  6. StVO 1960 § 5 gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2002
  7. StVO 1960 § 5 gültig von 25.05.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  8. StVO 1960 § 5 gültig von 22.07.1998 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  9. StVO 1960 § 5 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  10. StVO 1960 § 5 gültig von 01.10.1994 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  11. StVO 1960 § 5 gültig von 25.04.1991 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 207/1991
  12. StVO 1960 § 5 gültig von 01.05.1986 bis 24.04.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986
  1. VStG § 37 heute
  2. VStG § 37 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VStG § 37 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 37 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. VStG § 37 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2001
  1. VStG § 37a heute
  2. VStG § 37a gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 37a gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 37a gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. VStG § 37a gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2001

Rechtssatz

Wird bei einer Amtshandlung durch einen Gendarmeriebeamten wegen § 5 Abs 1 StVO vom Betroffenen ein Betrag von S 11.000,-- als Sicherheit eingehoben (mag auch die Höhe der Summe von einem Beamten der BH auf Grund einer fernmündlichen Rückfrage bestimmt worden sein) so kann das Vorgehen des Gendarmeriebeamten - ein Bescheid gemäß § 37 a VStG wurde von der Behörde NICHT erlassen - nur als Maßnahme nach § 37 a VStG qualifiziert werden. Nach § 37 a VStG in Verbindung mit § 100 Abs 3 lit a StVO darf jedoch der Gendarmeriebeamte nur einen Betrag von S 5.000,-- einheben und festsetzen. Eine solche Amtshandlung ist als rechtswidrig zu erklären. Mögen auch NACHTRÄGLICH mit Bescheid ein Auftrag gemäß § 37 VStG ergehen und die bescheidmäßige Zurückweisung eines Auftrages auf Rückerstattung des erlegten Betrages und ein im Straferkenntnis (wegen § 5 Abs 1 StVO) ausgesprochener Verfall der Sicherheit in Rechtskraft erwachsen, so waren (dennoch) im Zeitpunkt der Amtshandlung des Gendarmeriebeamten die gesetzlichen Voraussetzungen zur Festsetzung und Einhebung eines S 5.000,-- übersteigenden Betrages nicht gegeben.Wird bei einer Amtshandlung durch einen Gendarmeriebeamten wegen Paragraph 5, Absatz eins, StVO vom Betroffenen ein Betrag von S 11.000,-- als Sicherheit eingehoben (mag auch die Höhe der Summe von einem Beamten der BH auf Grund einer fernmündlichen Rückfrage bestimmt worden sein) so kann das Vorgehen des Gendarmeriebeamten - ein Bescheid gemäß Paragraph 37, a VStG wurde von der Behörde NICHT erlassen - nur als Maßnahme nach Paragraph 37, a VStG qualifiziert werden. Nach Paragraph 37, a VStG in Verbindung mit Paragraph 100, Absatz 3, Litera a, StVO darf jedoch der Gendarmeriebeamte nur einen Betrag von S 5.000,-- einheben und festsetzen. Eine solche Amtshandlung ist als rechtswidrig zu erklären. Mögen auch NACHTRÄGLICH mit Bescheid ein Auftrag gemäß Paragraph 37, VStG ergehen und die bescheidmäßige Zurückweisung eines Auftrages auf Rückerstattung des erlegten Betrages und ein im Straferkenntnis (wegen Paragraph 5, Absatz eins, StVO) ausgesprochener Verfall der Sicherheit in Rechtskraft erwachsen, so waren (dennoch) im Zeitpunkt der Amtshandlung des Gendarmeriebeamten die gesetzlichen Voraussetzungen zur Festsetzung und Einhebung eines S 5.000,-- übersteigenden Betrages nicht gegeben.

Schlagworte

Verhältnis zu anderen Normen und Materien VStG

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1984030050.X02

Im RIS seit

01.07.2004

Zuletzt aktualisiert am

06.04.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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