RS Vwgh 1985/9/11 83/01/0073

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.09.1985
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Index

60/03 Kollektives Arbeitsrecht

Norm

ArbVG §1;
ArbVG §105;
ArbVG §121;
ArbVG §122 Abs1 Z5;
  1. ArbVG § 1 heute
  2. ArbVG § 1 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2025
  3. ArbVG § 1 gültig von 01.10.1996 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 601/1996
  4. ArbVG § 1 gültig von 01.07.1975 bis 30.09.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 360/1975
  1. ArbVG § 105 heute
  2. ArbVG § 105 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2022
  3. ArbVG § 105 gültig von 30.03.2017 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2017
  4. ArbVG § 105 gültig von 01.01.2011 bis 29.03.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2010
  5. ArbVG § 105 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  6. ArbVG § 105 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/1998
  7. ArbVG § 105 gültig von 01.10.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 601/1996
  8. ArbVG § 105 gültig von 22.09.1996 bis 30.09.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 601/1996
  9. ArbVG § 105 gültig von 01.01.1995 bis 21.09.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 450/1994
  10. ArbVG § 105 gültig von 01.08.1993 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 502/1993
  1. ArbVG § 121 heute
  2. ArbVG § 121 gültig ab 01.01.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1986
  1. ArbVG § 122 heute
  2. ArbVG § 122 gültig ab 01.01.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 563/1986

Rechtssatz

Bei einer Zustimmung im Sinne des § 121 ArbVG handelt es sich um einen antragsbedürftigen Verwaltungsakt. Hieraus ergibt sich ua, dass nicht nur ein Antrag vorliegen muss, sondern auch, dass nicht einer Entlassung zugestimmt werden kann, wenn nur die Zustimmung zu einer Kündigung begehrt worden ist. Im übrigen aber besteht keine Bindung des Einigungsamtes an die rechtliche Wertung des vom Zustimmungswerber (Betriebsinhaber) zur Untermauerung seines Antrages herangezogenen Sachverhaltes (Hinweis E 23.9.1954, 0084/54, 0523/54, VwSlg 3501 A/1954). Die Zustimmung zur Kündigung kann demgemäss auch auf Umstände gestützt werden, die an sich einen Entlassungsgrund (§ 122 Abs 1 Z 5 ArbVG) und nicht bloß einen Kündigungsgrund bilden (Hinweis E 27.1.1955, 1213/54).Bei einer Zustimmung im Sinne des Paragraph 121, ArbVG handelt es sich um einen antragsbedürftigen Verwaltungsakt. Hieraus ergibt sich ua, dass nicht nur ein Antrag vorliegen muss, sondern auch, dass nicht einer Entlassung zugestimmt werden kann, wenn nur die Zustimmung zu einer Kündigung begehrt worden ist. Im übrigen aber besteht keine Bindung des Einigungsamtes an die rechtliche Wertung des vom Zustimmungswerber (Betriebsinhaber) zur Untermauerung seines Antrages herangezogenen Sachverhaltes (Hinweis E 23.9.1954, 0084/54, 0523/54, VwSlg 3501 A/1954). Die Zustimmung zur Kündigung kann demgemäss auch auf Umstände gestützt werden, die an sich einen Entlassungsgrund (Paragraph 122, Absatz eins, Ziffer 5, ArbVG) und nicht bloß einen Kündigungsgrund bilden (Hinweis E 27.1.1955, 1213/54).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1985:1983010073.X01

Im RIS seit

27.04.2004

Zuletzt aktualisiert am

10.01.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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