TE Vwgh Beschluss 2007/9/19 2007/13/0074

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Veröffentlicht am 19.09.2007
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;
14/03 Abgabenverwaltungsorganisation;
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht;

Norm

AbgRmRefG 2003;
BAO §260 idF 2000/I/097;
B-VG Art132;
VwGG §27 Abs1;
  1. BAO § 260 heute
  2. BAO § 260 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  3. BAO § 260 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  4. BAO § 260 gültig von 01.12.1993 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  5. BAO § 260 gültig von 19.04.1980 bis 30.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. B-VG Art. 132 heute
  2. B-VG Art. 132 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  4. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 132 gültig von 25.12.1946 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  8. B-VG Art. 132 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 132 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Bernard und die Hofräte Dr. Fuchs und Dr. Pelant als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Lier, in der Beschwerdesache des S in W, vertreten durch Mag. Georg MORENT, Rechtsanwalt in 1010 Wien, Spiegelgasse 19, betreffend Verletzung der Entscheidungspflicht in einer Familienbeihilfenangelegenheit, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Begründung

Mit der vorliegenden, am 30. Juli 2007 beim Verwaltungsgerichtshof eingelangten Beschwerde macht der Beschwerdeführer die Verletzung der Entscheidungspflicht durch die "Finanzlandesdirektion" als belangte Behörde geltend (ein am 14. August 2006 an die "Finanzlandesdirektion" gestellter Devolutionsantrag sei ohne "Stellungnahme oder irgendeine Äußerung der FLD" geblieben).

Die Säumnisbeschwerde erweist sich aus folgenden Erwägungen als unzulässig:

Dem § 260 BAO in der ab 1. Jänner 2003 geltenden Fassung des AbgRmRefG, BGBl. I 97/2002, zufolge ist der unabhängige Finanzsenat (vgl. § 1 Abs. 1 UFSG) Abgabenbehörde zweiter Instanz gegenüber den Finanzämtern. Auf Grund von Änderungen des AVOG durch das AbgÄG 2003, BGBl. I Nr. 124/2003, bestehen die Finanzlandesdirektionen ab 1. Mai 2004 auch nicht mehr (vgl. dazu den ebenfalls an den Beschwerdeführer ergangenen hg. Beschluss vom 26. Juni 2007, 2007/13/0032, in dem im Übrigen auch auf eine verfehlte Stellung des Devolutionsantrages an die Finanzlandesdirektion hingewiesen wurde). Der Verwaltungsgerichtshof kann seine Entscheidung nur an Stelle der belangten Behörde treffen, was rechtlich lediglich dann und nur so lange möglich ist, wie die belangte Behörde zur Entscheidung zuständig ist (vgl. die hg. Beschlüsse vom 20. April 2004, 2004/13/0047, und vom 21. Oktober 2004, 2004/13/0112).Dem Paragraph 260, BAO in der ab 1. Jänner 2003 geltenden Fassung des AbgRmRefG, Bundesgesetzblatt Teil eins, 97 aus 2002,, zufolge ist der unabhängige Finanzsenat vergleiche , Paragraph eins, Absatz eins, UFSG) Abgabenbehörde zweiter Instanz gegenüber den Finanzämtern. Auf Grund von Änderungen des AVOG durch das AbgÄG 2003, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 124 aus 2003,, bestehen die Finanzlandesdirektionen ab 1. Mai 2004 auch nicht mehr vergleiche , dazu den ebenfalls an den Beschwerdeführer ergangenen hg. Beschluss vom 26. Juni 2007, 2007/13/0032, in dem im Übrigen auch auf eine verfehlte Stellung des Devolutionsantrages an die Finanzlandesdirektion hingewiesen wurde). Der Verwaltungsgerichtshof kann seine Entscheidung nur an Stelle der belangten Behörde treffen, was rechtlich lediglich dann und nur so lange möglich ist, wie die belangte Behörde zur Entscheidung zuständig ist vergleiche , die hg. Beschlüsse vom 20. April 2004, 2004/13/0047, und vom 21. Oktober 2004, 2004/13/0112).

Die wegen Verletzung der Entscheidungspflicht erhobene Beschwerde war daher, weil sie gegen keine zur Entscheidung zuständige Behörde gerichtet ist, gemäß § 34 Abs. 1 VwGG mit Beschluss zurückzuweisen.Die wegen Verletzung der Entscheidungspflicht erhobene Beschwerde war daher, weil sie gegen keine zur Entscheidung zuständige Behörde gerichtet ist, gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG mit Beschluss zurückzuweisen.

Wien, am 19. September 2007

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2007:2007130074.X00

Im RIS seit

05.09.2014

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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