TE Vwgh Beschluss 2009/11/17 2009/11/0191

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Veröffentlicht am 17.11.2009
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;
40/01 Verwaltungsverfahren;

Norm

AVG §57 Abs1;
B-VG Art131 Abs1;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 131 heute
  2. B-VG Art. 131 gültig ab 27.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 131 gültig von 01.02.2019 bis 26.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  4. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. B-VG Art. 131 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2002
  9. B-VG Art. 131 gültig von 04.09.1999 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 194/1999
  10. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1998 bis 03.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 131 gültig von 28.04.1975 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 316/1975
  13. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1975 bis 27.04.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  14. B-VG Art. 131 gültig von 18.07.1962 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  15. B-VG Art. 131 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  16. B-VG Art. 131 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  17. B-VG Art. 131 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Bernard und die Hofräte Dr. Gall und Dr. Schick als Richter, im Beisein des Schriftführers Mag. Trefil, in der Beschwerdesache des R E D in F, gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Braunau am Inn vom 27. März 2006, Zl. VerkR 21-803-2005/BR, betreffend Lenkverbot nach FSG, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Begründung

1. Mit dem angefochtenen Mandatsbescheid der Bezirkshauptmannschaft Braunau am Inn wurde dem Beschwerdeführer das Lenken von Motorfahrrädern, vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen und Invalidenkraftfahrzeugen für die Dauer von sechs Monaten, gerechnet ab 18. Juli 2006, verboten. Als Rechtsgrundlage war ua. § 57 Abs. 1 AVG angegeben. In der Rechtsmittelbelehrung wurde auf die Möglichkeit der Einbringung einer Vorstellung bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau am Inn hingewiesen.1. Mit dem angefochtenen Mandatsbescheid der Bezirkshauptmannschaft Braunau am Inn wurde dem Beschwerdeführer das Lenken von Motorfahrrädern, vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen und Invalidenkraftfahrzeugen für die Dauer von sechs Monaten, gerechnet ab 18. Juli 2006, verboten. Als Rechtsgrundlage war ua. Paragraph 57, Absatz eins, AVG angegeben. In der Rechtsmittelbelehrung wurde auf die Möglichkeit der Einbringung einer Vorstellung bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau am Inn hingewiesen.

2. Die gegen diesen Bescheid erhobene Beschwerde ist unzulässig.

2.1. Der angefochtene Bescheid ist unzweifelhaft ein Mandatsbescheid. Gegen einen solchen ist, worauf die belangte Behörde in der Rechtsmittelbelehrung zutreffend hinwies, eine Vorstellung zulässig.

2.2. Gemäß Art. 131 Abs. 1 B-VG kann wegen behaupteter Rechtsverletzung Beschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof nur nach Erschöpfung des Instanzenzuges erhoben werden. Da der angefochtene Bescheid kein letztinstanzlicher Bescheid ist, liegt diese Voraussetzung nicht vor. 2.2. Gemäß Artikel 131, Absatz eins, B-VG kann wegen behaupteter Rechtsverletzung Beschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof nur nach Erschöpfung des Instanzenzuges erhoben werden. Da der angefochtene Bescheid kein letztinstanzlicher Bescheid ist, liegt diese Voraussetzung nicht vor.

Die Beschwerde erweist sich mithin als unzulässig, weshalb sie jedenfalls gemäß § 34 Abs. 1 VwGG ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung zurückzuweisen war.Die Beschwerde erweist sich mithin als unzulässig, weshalb sie jedenfalls gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung zurückzuweisen war.

Wien, am 17. November 2009

Schlagworte

Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Nichterschöpfung des Instanzenzuges Allgemein Allgemeine Verwaltungsverfahrensgesetze

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2009110191.X00

Im RIS seit

17.02.2010

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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