TE Vwgh Erkenntnis 2009/11/25 2009/02/0120

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Veröffentlicht am 25.11.2009
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;
90/02 Kraftfahrgesetz;

Norm

KFG 1967 §103 Abs2;
KFG 1967 §134 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. KFG 1967 § 103 heute
  2. KFG 1967 § 103 gültig ab 01.03.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2023
  3. KFG 1967 § 103 gültig von 07.03.2019 bis 29.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2019
  4. KFG 1967 § 103 gültig von 09.06.2016 bis 06.03.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2016
  5. KFG 1967 § 103 gültig von 26.02.2013 bis 08.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2013
  6. KFG 1967 § 103 gültig von 01.01.2008 bis 25.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2008
  7. KFG 1967 § 103 gültig von 01.08.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2007
  8. KFG 1967 § 103 gültig von 15.11.2006 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2006
  9. KFG 1967 § 103 gültig von 01.01.2006 bis 14.11.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2005
  10. KFG 1967 § 103 gültig von 05.05.2005 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2004
  11. KFG 1967 § 103 gültig von 25.05.2002 bis 04.05.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  12. KFG 1967 § 103 gültig von 22.07.1998 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/1998
  13. KFG 1967 § 103 gültig von 01.03.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/1997
  14. KFG 1967 § 103 gültig von 01.03.1998 bis 28.02.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/1997
  15. KFG 1967 § 103 gültig von 01.11.1997 bis 28.02.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/1997
  16. KFG 1967 § 103 gültig von 20.08.1997 bis 31.10.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/1997
  17. KFG 1967 § 103 gültig von 08.03.1995 bis 19.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 162/1995
  18. KFG 1967 § 103 gültig von 24.08.1994 bis 07.03.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 654/1994
  19. KFG 1967 § 103 gültig von 01.08.1992 bis 23.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 454/1992
  20. KFG 1967 § 103 gültig von 01.07.1991 bis 31.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 458/1990
  21. KFG 1967 § 103 gültig von 28.07.1990 bis 30.06.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 458/1990
  1. KFG 1967 § 134 heute
  2. KFG 1967 § 134 gültig ab 01.10.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2026
  3. KFG 1967 § 134 gültig von 30.07.2026 bis 30.09.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2026
  4. KFG 1967 § 134 gültig von 31.05.2025 bis 29.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2025
  5. KFG 1967 § 134 gültig von 20.07.2024 bis 30.05.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2024
  6. KFG 1967 § 134 gültig von 01.05.2023 bis 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2023
  7. KFG 1967 § 134 gültig von 21.04.2023 bis 30.04.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2023
  8. KFG 1967 § 134 gültig von 14.05.2022 bis 20.04.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2022
  9. KFG 1967 § 134 gültig von 16.12.2020 bis 13.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2020
  10. KFG 1967 § 134 gültig von 07.03.2019 bis 15.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2019
  11. KFG 1967 § 134 gültig von 25.05.2018 bis 06.03.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2018
  12. KFG 1967 § 134 gültig von 01.07.2017 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2017
  13. KFG 1967 § 134 gültig von 14.01.2017 bis 30.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2017
  14. KFG 1967 § 134 gültig von 09.06.2016 bis 13.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2016
  15. KFG 1967 § 134 gültig von 01.07.2013 bis 08.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2013
  16. KFG 1967 § 134 gültig von 01.07.2013 bis 25.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  17. KFG 1967 § 134 gültig von 26.02.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2013
  18. KFG 1967 § 134 gültig von 01.01.2010 bis 25.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2009
  19. KFG 1967 § 134 gültig von 19.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2009
  20. KFG 1967 § 134 gültig von 26.03.2009 bis 18.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  21. KFG 1967 § 134 gültig von 01.01.2008 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2008
  22. KFG 1967 § 134 gültig von 01.08.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2007
  23. KFG 1967 § 134 gültig von 01.01.2006 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2005
  24. KFG 1967 § 134 gültig von 28.10.2005 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2005
  25. KFG 1967 § 134 gültig von 31.12.2004 bis 27.10.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2004
  26. KFG 1967 § 134 gültig von 25.05.2002 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  27. KFG 1967 § 134 gültig von 01.01.2002 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  28. KFG 1967 § 134 gültig von 01.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 146/1998
  29. KFG 1967 § 134 gültig von 20.08.1997 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/1997
  30. KFG 1967 § 134 gültig von 01.01.1995 bis 19.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 654/1994
  31. KFG 1967 § 134 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 456/1993
  32. KFG 1967 § 134 gültig von 10.07.1993 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 456/1993
  33. KFG 1967 § 134 gültig von 28.07.1990 bis 09.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 458/1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Höfinger und die Hofräte Dr. Bachler und Dr. Köller als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Becker, über die Beschwerde des GI in M, vertreten durch die Appiano & Kramer Rechtsanwälte Gesellschaft m.b.H. in 1010 Wien, Bösendorferstraße 7, gegen den Bescheid des Unabhängigen Verwaltungssenates im Land Niederösterreich vom 13. Februar 2009, Zl. Senat-WU-09-0010, betreffend Übertretung des KFG, zu Recht erkannt:

Spruch

Der angefochtene Bescheid wird wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes aufgehoben.

Der Bund hat dem Beschwerdeführer Aufwendungen in der Höhe von EUR 1.326,40 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Mit Straferkenntnis der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung vom 26. November 2008 wurde der Beschwerdeführer schuldig erkannt, er habe als Zulassungsbesitzer eines nach dem Kennzeichen bestimmten Kraftfahrzeuges trotz nachweislicher schriftlicher Aufforderung dieser Bezirkshauptmannschaft vom 22. Juli 2008, zugestellt am 24. Juli 2008, keine Auskunft darüber erteilt, welche Person am 25. Juni 2008 um 6.49 im Ortsgebiet von L auf der H Straße - A Straße Richtung W das genannte Kraftfahrzeug gelenkt habe. Diese Auskunft wäre binnen zwei Wochen nach Zustellung der schriftlichen Aufforderung zu erteilen gewesen.

Der Beschwerdeführer habe dadurch eine Übertretung gemäß § 103 Abs. 2 KFG, § 134 Abs. 1 KFG begangen. Es wurde eine Geldstrafe in der Höhe von EUR 100,-- (im Nichteinbringungsfall Ersatzfreiheitsstrafe von 32 Stunden) verhängt.Der Beschwerdeführer habe dadurch eine Übertretung gemäß Paragraph 103, Absatz 2, KFG, Paragraph 134, Absatz eins, KFG begangen. Es wurde eine Geldstrafe in der Höhe von EUR 100,-- (im Nichteinbringungsfall Ersatzfreiheitsstrafe von 32 Stunden) verhängt.

Mit dem nun angefochtenen Bescheid der belangten Behörde vom 13. Februar 2009 wurde der vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Berufung keine Folge gegeben.

In der Begründung des angefochtenen Bescheides führte die belangte Behörde aus, im Akt liege eine Anfrage der Behörde erster Instanz (vom 22. Juli 2008) ein, nach der diese Behörde um Auskunft ersuche, wer das gegenständliche Kraftfahrzeug am 25. Juni 2008 in der Zeit von 06.49 Uhr bis 06.51 Uhr im Gemeindegebiet von L auf der H Straße und A Straße Richtung L Straße gelenkt habe. Es finde sich keine Anfrage mit zwei verschiedenen um drei Stunden unterschiedlichen "Tatzeitpunkten", wie der Beschwerdeführer vorbringe. Da der Beschwerdeführer keine Auskunft erteilt habe, sei er der ihm gesetzlich auferlegten Verpflichtung nicht nachgekommen.

Selbst wenn die Behörde irrtümlich zwei "Tatzeitpunkte" in ihrer Lenkeranfrage aufgenommen hätte, wäre der Beschwerdeführer trotzdem verpflichtet gewesen, Lenkerauskunft im Sinne des § 103 Abs. 2 KFG zu erteilen. Die Ansicht des Beschwerdeführers, wonach die Behörde nicht berechtigt sei, für einen Zeitraum zwischen 03.39 Uhr und 06.49 Uhr, sohin innerhalb von drei Stunden und 10 Minuten anzufragen, wer innerhalb dieses Zeitraumes das Kraftfahrzeug gelenkt oder aber abgestellt habe, werde nicht geteilt.Selbst wenn die Behörde irrtümlich zwei "Tatzeitpunkte" in ihrer Lenkeranfrage aufgenommen hätte, wäre der Beschwerdeführer trotzdem verpflichtet gewesen, Lenkerauskunft im Sinne des Paragraph 103, Absatz 2, KFG zu erteilen. Die Ansicht des Beschwerdeführers, wonach die Behörde nicht berechtigt sei, für einen Zeitraum zwischen 03.39 Uhr und 06.49 Uhr, sohin innerhalb von drei Stunden und 10 Minuten anzufragen, wer innerhalb dieses Zeitraumes das Kraftfahrzeug gelenkt oder aber abgestellt habe, werde nicht geteilt.

Gegen diesen Bescheid richtet sich die vorliegende, Rechtswidrigkeit seines Inhaltes und Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften geltend machende Beschwerde.

Die belangte Behörde legte die Akten des Verwaltungsverfahrens vor und erstattete eine Gegenschrift, in der sie die kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde beantragte.

Der Verwaltungsgerichtshof hat erwogen:

Der Beschwerdeführer hat bereits in der Berufung vorgebracht, ihm sei eine Lenkeranfrage vom 22. Juli 2008 betreffend Bekanntgabe des Lenkers eines näher bestimmten Kraftfahrzeuges an einem näher bestimmten Ort mit zwei mehr als drei Stunden auseinander liegenden Zeitpunkten zugestellt worden. Er legte die ihm zugestellte Anfrage vor, in der die angefragte Zeit für das Lenken des Kraftfahrzeuges mit "Zeit: 25. Juni 2008, 06:49 Uhr - 25062008, 03:39 Uhr" gedruckt ist. Er sei nicht verpflichtet gewesen, eine derartige Anfrage zu beantworten.

Eine Kopie der vom Beschwerdeführer erwähnten Anfrage liegt im Verwaltungsakt ein. Sie stimmt mit Ausnahme der "Zeit" mit der von der belangten Behörde im angefochtenen Bescheid erwähnten Lenkeranfrage überein.

Erst über Aufforderung des Verwaltungsgerichtshofes versuchte die belangte Behörde eine Erklärung zur Diskrepanz zwischen den beiden Varianten der Aufforderung zur Bekanntgabe des Fahrzeuglenkers vom 22. Juli 2008 durch Anfrage an die Behörde erster Instanz zu erlangen. Eine Klärung konnte nicht erreicht werden.

Der Beschwerdeführer wiederholt sein schon in der Berufung erstattetes Vorbringen im Wesentlichen auch in der Beschwerde.

Der Verwaltungsgerichtshof hat bereits in seinem Erkenntnis vom 29. Mai 1996, Zl. 94/03/0030 (mit näherer Begründung, auf die gemäß § 43 Abs. 2 zweiter Satz VwGG verwiesen wird), ausgeführt, dass eine Aufforderung gemäß § 103 Abs. 2 KFG, die sich auf einen (wie hier: längeren) Zeitraum des Lenkens eines bestimmten Kraftfahrzeuges bezieht, nicht dem Gesetz entspricht.Der Verwaltungsgerichtshof hat bereits in seinem Erkenntnis vom 29. Mai 1996, Zl. 94/03/0030 (mit näherer Begründung, auf die gemäß Paragraph 43, Absatz 2, zweiter Satz VwGG verwiesen wird), ausgeführt, dass eine Aufforderung gemäß Paragraph 103, Absatz 2, KFG, die sich auf einen (wie hier: längeren) Zeitraum des Lenkens eines bestimmten Kraftfahrzeuges bezieht, nicht dem Gesetz entspricht.

Sollte daher die vom Beschwerdeführer mit der Berufung vorgelegte Lenkeranfrage zugestellt worden sein, hätte diese (die einen Zeitraum des Lenkens von über drei Stunden enthält) die Verpflichtung zur Bekanntgabe des Fahrzeuglenkers im Sinne des § 103 Abs. 2 KFG nicht ausgelöst. Hingegen entspräche die Anfrage betreffend "Zeit: 25. Juni 2008, 06.49 Uhr - 06.51 Uhr" noch den Anforderungen des § 103 Abs. 2 KFG, weil bei lediglich zwei Minuten im Hinblick auf die in der Aufforderung angeführte Straßenstrecke (vgl. zur Bedeutung der Anführung des Ortes des Lenkens in einer Anfrage gemäß § 103 Abs. 2 KFG das hg. Erkenntnis vom 20. April 2001, Zl. 2001/02/0060) noch von dem im Gesetz genannten Lenk"zeitpunkt" gesprochen werden kann.Sollte daher die vom Beschwerdeführer mit der Berufung vorgelegte Lenkeranfrage zugestellt worden sein, hätte diese (die einen Zeitraum des Lenkens von über drei Stunden enthält) die Verpflichtung zur Bekanntgabe des Fahrzeuglenkers im Sinne des Paragraph 103, Absatz 2, KFG nicht ausgelöst. Hingegen entspräche die Anfrage betreffend "Zeit: 25. Juni 2008, 06.49 Uhr - 06.51 Uhr" noch den Anforderungen des Paragraph 103, Absatz 2, KFG, weil bei lediglich zwei Minuten im Hinblick auf die in der Aufforderung angeführte Straßenstrecke vergleiche zur Bedeutung der Anführung des Ortes des Lenkens in einer Anfrage gemäß Paragraph 103, Absatz 2, KFG das hg. Erkenntnis vom 20. April 2001, Zl. 2001/02/0060) noch von dem im Gesetz genannten Lenk"zeitpunkt" gesprochen werden kann.

Indem die belangte Behörde in Verkennung der Rechtslage nicht klärte, welche der beiden in der Zeit des Lenkens differierenden Anfragen tatsächlich an den Beschwerdeführer zugestellt wurde, erweist sich der angefochtene Bescheid mit (prävalierender) Rechtswidrigkeit seines Inhaltes belastet, weshalb er gemäß § 42 Abs. 2 Z. 1 VwGG aufzuheben war.Indem die belangte Behörde in Verkennung der Rechtslage nicht klärte, welche der beiden in der Zeit des Lenkens differierenden Anfragen tatsächlich an den Beschwerdeführer zugestellt wurde, erweist sich der angefochtene Bescheid mit (prävalierender) Rechtswidrigkeit seines Inhaltes belastet, weshalb er gemäß Paragraph 42, Absatz 2, Ziffer eins, VwGG aufzuheben war.

Der Ausspruch über den Aufwandersatz gründet sich auf die §§ 47 ff VwGG in Verbindung mit der Verordnung BGBl. II Nr. 455/2008.Der Ausspruch über den Aufwandersatz gründet sich auf die Paragraphen 47, ff VwGG in Verbindung mit der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 455 aus 2008,.

Wien, am 25. November 2009

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2009020120.X00

Im RIS seit

27.12.2009

Zuletzt aktualisiert am

05.03.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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