TE Vwgh Erkenntnis 2011/7/6 2007/13/0122

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Veröffentlicht am 06.07.2011
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Index

32/04 Steuern vom Umsatz;

Norm

UStG 1994 §11;
UStG 1994 §12;
  1. UStG 1994 § 11 heute
  2. UStG 1994 § 11 gültig ab 24.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.2025 bis 23.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2024
  4. UStG 1994 § 11 gültig von 22.07.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  5. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.2022 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 227/2021
  6. UStG 1994 § 11 gültig von 01.07.2021 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 91/2019
  7. UStG 1994 § 11 gültig von 01.03.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2014
  8. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.2013 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  9. UStG 1994 § 11 gültig von 16.06.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  10. UStG 1994 § 11 gültig von 29.12.2007 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2007
  11. UStG 1994 § 11 gültig von 24.05.2007 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2007
  12. UStG 1994 § 11 gültig von 20.08.2005 bis 23.05.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2005
  13. UStG 1994 § 11 gültig von 28.04.2004 bis 19.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2004
  14. UStG 1994 § 11 gültig von 31.12.2003 bis 27.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2003
  15. UStG 1994 § 11 gültig von 21.08.2003 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  16. UStG 1994 § 11 gültig von 14.08.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 132/2002
  17. UStG 1994 § 11 gültig von 27.06.2001 bis 13.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  18. UStG 1994 § 11 gültig von 01.01.1995 bis 26.06.2001
  1. UStG 1994 § 12 heute
  2. UStG 1994 § 12 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2024
  3. UStG 1994 § 12 gültig von 01.04.2022 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2022
  4. UStG 1994 § 12 gültig von 01.01.2020 bis 31.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
  5. UStG 1994 § 12 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2016
  6. UStG 1994 § 12 gültig von 31.12.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2016
  7. UStG 1994 § 12 gültig von 01.01.2016 bis 30.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  8. UStG 1994 § 12 gültig von 15.08.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  9. UStG 1994 § 12 gültig von 01.01.2013 bis 14.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  10. UStG 1994 § 12 gültig von 15.12.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  11. UStG 1994 § 12 gültig von 01.04.2012 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2012
  12. UStG 1994 § 12 gültig von 16.06.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  13. UStG 1994 § 12 gültig von 29.12.2007 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2007
  14. UStG 1994 § 12 gültig von 24.05.2007 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2007
  15. UStG 1994 § 12 gültig von 31.12.2004 bis 23.05.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  16. UStG 1994 § 12 gültig von 28.04.2004 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2004
  17. UStG 1994 § 12 gültig von 31.12.2003 bis 27.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2003
  18. UStG 1994 § 12 gültig von 21.08.2003 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  19. UStG 1994 § 12 gültig von 14.08.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 132/2002
  20. UStG 1994 § 12 gültig von 27.06.2001 bis 13.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  21. UStG 1994 § 12 gültig von 01.06.2000 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2000
  22. UStG 1994 § 12 gültig von 15.07.1999 bis 31.05.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/1999
  23. UStG 1994 § 12 gültig von 19.06.1998 bis 14.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/1998
  24. UStG 1994 § 12 gültig von 10.01.1998 bis 18.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  25. UStG 1994 § 12 gültig von 31.12.1996 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 756/1996
  26. UStG 1994 § 12 gültig von 01.05.1996 bis 30.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  27. UStG 1994 § 12 gültig von 06.01.1995 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 21/1995
  28. UStG 1994 § 12 gültig von 01.01.1995 bis 05.01.1995

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Mag. Heinzl und die Hofräte Dr. Fuchs und Dr. Nowakowski als Richter, im Beisein des Schriftführers Dr. Unger, über die Beschwerde der R GmbH in Liquidation, vertreten durch Dr. Johannes Patzak, Rechtsanwalt in 1010 Wien, Johannesgasse 16, gegen den Bescheid des unabhängigen Finanzsenates, Außenstelle Wien, vom 16. März 2007, Zl. RV/0054- W/06, betreffend Wiederaufnahme der Umsatz- und Körperschaftsteuerverfahren 1995 und 1996 sowie Umsatz- und Körperschaftsteuer 1994 bis 1998, zu Recht erkannt:

Spruch

Die Beschwerde wird als unbegründet abgewiesen.

Die beschwerdeführende Partei hat dem Bund Aufwendungen in der Höhe von EUR 610,60 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

In dem der Beschwerde angeschlossenen angefochtenen Bescheid hat die belangte Behörde vor allem Rechnungen verschiedener "BauGmbH" als "Deckungsrechnungen" für Leistungen qualifiziert, die der Beschwerdeführerin von so genannten "Schwarzarbeitern" erbracht worden seien. In den Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer habe demnach auch nicht als Vorsteuer in Abzug gebracht werden können, wobei die Rechnungen außerdem nicht den in § 11 UStG 1994 geforderten Angaben genügt hätten (und damit auch deshalb nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt hätten). Die belangte Behörde gelangte zu ihrer Beurteilung nach ausführlich dargestellter Beweiswürdigung, bei der sie sich auch mit dem Vorbringen der beschwerdeführenden Partei im Verwaltungsverfahren auseinander setzte.In dem der Beschwerde angeschlossenen angefochtenen Bescheid hat die belangte Behörde vor allem Rechnungen verschiedener "BauGmbH" als "Deckungsrechnungen" für Leistungen qualifiziert, die der Beschwerdeführerin von so genannten "Schwarzarbeitern" erbracht worden seien. In den Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer habe demnach auch nicht als Vorsteuer in Abzug gebracht werden können, wobei die Rechnungen außerdem nicht den in Paragraph 11, UStG 1994 geforderten Angaben genügt hätten (und damit auch deshalb nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt hätten). Die belangte Behörde gelangte zu ihrer Beurteilung nach ausführlich dargestellter Beweiswürdigung, bei der sie sich auch mit dem Vorbringen der beschwerdeführenden Partei im Verwaltungsverfahren auseinander setzte.

Dagegen richtet sich die vorliegende Beschwerde, in deren Sachverhaltsschilderung die Beschwerdeführerin u.a. darauf hinweist, dass die in den "Rechtsmitteln" erhobenen Einwendungen von der belangten Behörde "einem ausführlichen Berufungsverfahren" unterzogen worden seien, und in der sich die Beschwerdeführerin unter "Beschwerdepunkt" durch den angefochtenen Bescheid in ihrem Recht verletzt erachtet, "nicht mit Wiederaufnahmsbescheiden und Nachzahlungen aus dem Titel der Umsatz- und Körperschaftssteuer für die Jahre 1994, 1995, 1996, 1997 und 1998 belangt werden zu können, wenn dies in einem fehlerhaften, weil das Recht auf Parteiengehör verletzenden Verfahren vor dem UFS geschah und sohin durch die Abgabenfestsetzung gegen wesentliche Verfahrensvorschriften verstoßen wurde".

Der Verwaltungsgerichtshof hat über die Beschwerde nach Aktenvorlage und Erstattung einer Gegenschrift durch die belangte Behörde in einem nach § 12 Abs. 1 Z 2 VwGG gebildeten Senat erwogen:Der Verwaltungsgerichtshof hat über die Beschwerde nach Aktenvorlage und Erstattung einer Gegenschrift durch die belangte Behörde in einem nach Paragraph 12, Absatz eins, Ziffer 2, VwGG gebildeten Senat erwogen:

Wird in einer Beschwerde ein Verfahrensmangel geltend gemacht, führt dies nur dann zur Aufhebung des angefochtenen Bescheides, wenn in der Beschwerde die Relevanz des gerügten Verfahrensmangels aufgezeigt wird.

Es kann dahingestellt bleiben, ob die vorliegende Beschwerde allen Prozessvoraussetzungen, so schon in Bezug auf die Notwendigkeit zur bestimmten Bezeichnung eines Beschwerdepunktes im Sinne des § 28 Abs. 1 Z. 4 VwGG, genügt. Die Begründung der Beschwerde beschränkt sich nämlich im Wesentlichen auf den - abstrakten - Vorwurf, hätte "die belangte Behörde der (Beschwerdeführerin) Parteiengehör in einem mängelfreien Verfahren gewährt und hätte sie im Berufungsverfahren ihr damaliges Ermittlungsverfahren erfüllt, hätte sie den Berufungen der (Beschwerdeführerin) in allen Punkten Folge geben müssen".Es kann dahingestellt bleiben, ob die vorliegende Beschwerde allen Prozessvoraussetzungen, so schon in Bezug auf die Notwendigkeit zur bestimmten Bezeichnung eines Beschwerdepunktes im Sinne des Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 4, VwGG, genügt. Die Begründung der Beschwerde beschränkt sich nämlich im Wesentlichen auf den - abstrakten - Vorwurf, hätte "die belangte Behörde der (Beschwerdeführerin) Parteiengehör in einem mängelfreien Verfahren gewährt und hätte sie im Berufungsverfahren ihr damaliges Ermittlungsverfahren erfüllt, hätte sie den Berufungen der (Beschwerdeführerin) in allen Punkten Folge geben müssen".

Mit diesem Vorbringen wird in keiner Weise dargelegt, inwiefern das Unterbleiben der von der Beschwerdeführerin gerügten Verfahrensmängel geeignet gewesen wäre, ein anderes Verfahrensergebnis herbeizuführen, sodass die Beschwerde schon deshalb gemäß § 42 Abs. 1 VwGG als unbegründet abzuweisen war.Mit diesem Vorbringen wird in keiner Weise dargelegt, inwiefern das Unterbleiben der von der Beschwerdeführerin gerügten Verfahrensmängel geeignet gewesen wäre, ein anderes Verfahrensergebnis herbeizuführen, sodass die Beschwerde schon deshalb gemäß Paragraph 42, Absatz eins, VwGG als unbegründet abzuweisen war.

Die Kostenentscheidung stützt sich auf die §§ 47 ff VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2008. Wien, am 6. Juli 2011Die Kostenentscheidung stützt sich auf die Paragraphen 47, ff VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2008. Wien, am 6. Juli 2011

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2007130122.X00

Im RIS seit

27.07.2011

Zuletzt aktualisiert am

01.12.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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