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10/07 Verwaltungsgerichtshof;Norm
BVergG 2006 §320 Abs3;Betreff
Der Verwaltungsgerichtshof hat über den Antrag der N GmbH, vertreten durch F Rechtsanwälte OG, der gegen den Bescheid des Vergabekontrollsenates Wien vom 25. Oktober 2012, Zl. VKS-9574/12, betreffend vergaberechtliche Nachprüfung, erhobenen und zur hg. Zl. 2012/04/0137 protokollierten Beschwerde (mitbeteiligte Partei: Stadt Wien - Wiener Krankenanstaltenverbund, 1030 Wien, Thomas-Klestil-Platz 7/1; weitere Partei: Wiener Landesregierung) die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, den Beschluss gefasst:
Spruch
Gemäß § 30 Abs. 2 VwGG wird dem Antrag nicht stattgegeben .Gemäß Paragraph 30, Absatz 2, VwGG wird dem Antrag nicht stattgegeben .
Begründung
Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Antrag der Beschwerdeführerin auf Nichtigerklärung näher bezeichneter "Festlegungen" der Auftraggeberin (Mitbeteiligten) im Vergabeverfahren zurückgewiesen und eine - zum Nachprüfungsantrag der Beschwerdeführerin erlassene - einstweilige Verfügung mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Dagegen richtet sich die vorliegende Beschwerde, mit der ein Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung verbunden wurde.
Gemäß § 30 Abs. 2 VwGG hat der Verwaltungsgerichtshof auf Antrag der Beschwerdeführerin die aufschiebende Wirkung mit Beschluss zuzuerkennen, insoweit dem nicht zwingende öffentliche Interessen entgegenstehen und nach Abwägung aller berührten Interessen mit dem Vollzug oder mit der Ausübung der mit dem Bescheid eingeräumten Berechtigung durch einen Dritten für die Beschwerdeführerin ein unverhältnismäßiger Nachteil verbunden wäre.Gemäß Paragraph 30, Absatz 2, VwGG hat der Verwaltungsgerichtshof auf Antrag der Beschwerdeführerin die aufschiebende Wirkung mit Beschluss zuzuerkennen, insoweit dem nicht zwingende öffentliche Interessen entgegenstehen und nach Abwägung aller berührten Interessen mit dem Vollzug oder mit der Ausübung der mit dem Bescheid eingeräumten Berechtigung durch einen Dritten für die Beschwerdeführerin ein unverhältnismäßiger Nachteil verbunden wäre.
Im Beschwerdefall sind keine mit dem angefochtenen Bescheid verbundenen Wirkungen ersichtlich, die durch die aufschiebende Wirkung in Schwebe gehalten werden könnten (vgl. etwa VwGH 24. Juli 2009, AW 2009/04/0047, mit weiteren Nachweisen). Dem Nachprüfungsantrag der Beschwerdeführerin kam nämlich gemäß § 320 Abs. 3 BVergG 2006 keine aufschiebende Wirkung zu. Abhilfe schuf insofern nur die einstweilige Verfügung nach den §§ 328 BVergG 2006, die im gegenständlichen Fall zwar zunächst erlassen, mit dem angefochtenen Bescheid aber wieder aufgehoben worden ist. Sie würde nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch bei Gewährung der aufschiebenden Wirkung nicht wieder in Kraft treten (vgl. etwa VwGH 16. Mai 2012, AW 2012/04/0017, mit weiteren Nachweisen).Im Beschwerdefall sind keine mit dem angefochtenen Bescheid verbundenen Wirkungen ersichtlich, die durch die aufschiebende Wirkung in Schwebe gehalten werden könnten vergleiche , etwa VwGH 24. Juli 2009, AW 2009/04/0047, mit weiteren Nachweisen). Dem Nachprüfungsantrag der Beschwerdeführerin kam nämlich gemäß Paragraph 320, Absatz 3, BVergG 2006 keine aufschiebende Wirkung zu. Abhilfe schuf insofern nur die einstweilige Verfügung nach den Paragraphen 328, BVergG 2006, die im gegenständlichen Fall zwar zunächst erlassen, mit dem angefochtenen Bescheid aber wieder aufgehoben worden ist. Sie würde nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch bei Gewährung der aufschiebenden Wirkung nicht wieder in Kraft treten vergleiche , etwa VwGH 16. Mai 2012, AW 2012/04/0017, mit weiteren Nachweisen).
Wenn die Beschwerdeführerin argumentiert, ohne Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung wäre die Ausschreibung im weiteren Vergabeverfahren als bestandskräftig zu betrachten, bei Zuerkennung hingegen nicht, so ist ihr entgegen zu halten, dass die Beschwerdeführerin ihre subjektiven Rechte im Vergabeverfahren durch die Anfechtung der gegenständlichen Entscheidung der Auftraggeberin ohnedies gewahrt hat und im Falle des Prozesserfolgs auch im weiteren Verfahren die Rechtswidrigkeit der vorliegenden Festlegungen geltend machen könnte.
Wien, am 6. November 2012
Schlagworte
Besondere Rechtsgebiete DiversesEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2012:AW2012040036.A00Im RIS seit
14.03.2013Zuletzt aktualisiert am
19.08.2013