TE Vwgh Beschluss 2013/5/15 2013/12/0050

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Veröffentlicht am 15.05.2013
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;
40/01 Verwaltungsverfahren;
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz;

Norm

AVG §61a;
BDG 1979 §41a Abs6;
B-VG Art133 Z4;
VwGG §34 Abs1;
  1. BDG 1979 § 41a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 120/2012
  2. BDG 1979 § 41a gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  3. BDG 1979 § 41a gültig von 31.12.2009 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  4. BDG 1979 § 41a gültig von 01.05.2003 bis 30.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  5. BDG 1979 § 41a gültig von 01.04.2000 bis 30.04.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  6. BDG 1979 § 41a gültig von 01.01.1998 bis 31.03.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  7. BDG 1979 § 41a gültig von 01.07.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  8. BDG 1979 § 41a gültig von 01.05.1996 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1996
  9. BDG 1979 § 41a gültig von 01.01.1995 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  10. BDG 1979 § 41a gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Sulyok und die Hofräte Dr. Zens und Dr. Thoma als Richter, im Beisein des Schriftführers Dr. Köhler, in der Beschwerdesache des R F in W, vertreten durch Dr. Thomas König, Rechtsanwalt in 1010 Wien, Tuchlauben 15/9, gegen den Bescheid der Bundesministerin für Inneres vom 1. März 2013, Zl. 253.705/52- I/1/b/13, betreffend Feststellung von Dienstpflichten, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Begründung

Der Beschwerdeführer steht als Oberst in einem öffentlichrechtlichen Dienstverhältnis zum Bund und im Innenressort in Verwendung.

Zur Darstellung des Verwaltungsgeschehens wird zunächst in sinngemäßer Anwendung des § 43 Abs. 2 und 9 VwGG auf den in dieser Sache ergangenen Beschluss vom 17. April 2013, Zl. 2013/12/0028, verwiesen; mit diesem wurde die Säumnisbeschwerde, in der die Verletzung der Entscheidungspflicht der belangten Behörde über den Feststellungsantrag vom 17. April 2012, es möge festgestellt werden, dass die Befolgung des Dienstauftrages, demzufolge die dauernde Dienstleistung ab 1. April 2012 im Referat II/2e der Zentralstelle zu erbringen sei, nicht zu den Dienstpflichten zähle, geltend gemacht worden war, wegen Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes zurückgewiesen.Zur Darstellung des Verwaltungsgeschehens wird zunächst in sinngemäßer Anwendung des Paragraph 43, Absatz 2, und 9 VwGG auf den in dieser Sache ergangenen Beschluss vom 17. April 2013, Zl. 2013/12/0028, verwiesen; mit diesem wurde die Säumnisbeschwerde, in der die Verletzung der Entscheidungspflicht der belangten Behörde über den Feststellungsantrag vom 17. April 2012, es möge festgestellt werden, dass die Befolgung des Dienstauftrages, demzufolge die dauernde Dienstleistung ab 1. April 2012 im Referat II/2e der Zentralstelle zu erbringen sei, nicht zu den Dienstpflichten zähle, geltend gemacht worden war, wegen Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes zurückgewiesen.

Mit dem angefochtenen Bescheid wies die belangte Behörde den Antrag des Beschwerdeführers vom 17. April 2012 ab. Die belangte Behörde ging der Sache nach davon aus, dass der Beschwerdeführer den in Rede stehenden Dienstauftrag zur Dienstleistung zu befolgen habe.

Der Bescheid schließt mit der Rechtsmittelbelehrung, dass kein ordentliches Rechtsmittel zulässig sei, und einem Hinweis nach § 61a AVG.Der Bescheid schließt mit der Rechtsmittelbelehrung, dass kein ordentliches Rechtsmittel zulässig sei, und einem Hinweis nach Paragraph 61 a, AVG.

Gegen diesen Bescheid richtet sich die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof, in der die Aufhebung des angefochtenen Bescheides wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes, in eventu wegen Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften begehrt wird.

Zur Darstellung der im Beschwerdefall maßgebenden Rechtslage, insbesondere der Zuständigkeit der Berufungskommission beim Bundeskanzleramt nach § 41a Abs. 6 BDG 1979, wird wiederum gemäß § 43 Abs. 2 und 9 VwGG auf den bereits eingangs zitierten Beschluss vom 17. April 2013 verwiesen. Darnach ist die Berufungskommission beim Bundeskanzleramt zur Entscheidung über eine Berufung gegen den hier angefochtenen Bescheid zuständig, womit aber nach Art. 133 Z. 4 B-VG diese Angelegenheit von der Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes ausgeschlossen ist.Zur Darstellung der im Beschwerdefall maßgebenden Rechtslage, insbesondere der Zuständigkeit der Berufungskommission beim Bundeskanzleramt nach Paragraph 41 a, Absatz 6, BDG 1979, wird wiederum gemäß Paragraph 43, Absatz 2, und 9 VwGG auf den bereits eingangs zitierten Beschluss vom 17. April 2013 verwiesen. Darnach ist die Berufungskommission beim Bundeskanzleramt zur Entscheidung über eine Berufung gegen den hier angefochtenen Bescheid zuständig, womit aber nach Artikel 133, Ziffer 4, B-VG diese Angelegenheit von der Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes ausgeschlossen ist.

Daran vermögen auch die Rechtsmittelbelehrung und der Hinweis nach § 61a AVG im angefochtenen Bescheid nichts zu ändern.Daran vermögen auch die Rechtsmittelbelehrung und der Hinweis nach Paragraph 61 a, AVG im angefochtenen Bescheid nichts zu ändern.

Die Beschwerde war daher gemäß § 34 Abs. 1 VwGG wegen offenbarer Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung mit Beschluss zurückzuweisen.Die Beschwerde war daher gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG wegen offenbarer Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung mit Beschluss zurückzuweisen.

Wien, am 15. Mai 2013

Schlagworte

Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Bescheide von Kollegialbehörden iSd B-VG Art133 Z4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2013120050.X00

Im RIS seit

16.07.2013

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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