TE Vwgh Erkenntnis 2013/5/15 2011/08/0043

JUSLINE Entscheidung

Veröffentlicht am 15.05.2013
beobachten
merken

Index

40/01 Verwaltungsverfahren;
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze;

Norm

AVG §8;
BSVG §2;
BSVG §23;
BSVG §24;
BSVG §33 Abs2;
  1. BSVG § 2 heute
  2. BSVG § 2 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2024
  3. BSVG § 2 gültig von 01.07.2020 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  4. BSVG § 2 gültig von 18.07.2017 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2018
  5. BSVG § 2 gültig von 01.01.2016 bis 17.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  6. BSVG § 2 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  7. BSVG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  8. BSVG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  9. BSVG § 2 gültig von 01.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  10. BSVG § 2 gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  11. BSVG § 2 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  12. BSVG § 2 gültig von 18.04.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2001
  13. BSVG § 2 gültig von 01.01.2001 bis 17.04.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  14. BSVG § 2 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/1999
  1. BSVG § 23 heute
  2. BSVG § 23 gültig von 01.07.2020 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  3. BSVG § 23 gültig ab 01.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2020
  4. BSVG § 23 gültig von 01.01.2020 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2020
  5. BSVG § 23 gültig von 01.04.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  6. BSVG § 23 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2015
  7. BSVG § 23 gültig von 01.01.2016 bis 31.03.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  8. BSVG § 23 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  9. BSVG § 23 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2013
  10. BSVG § 23 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  11. BSVG § 23 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  12. BSVG § 23 gültig von 01.01.2010 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  13. BSVG § 23 gültig von 01.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  14. BSVG § 23 gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  15. BSVG § 23 gültig von 01.01.2006 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 132/2005
  16. BSVG § 23 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2004
  17. BSVG § 23 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2004
  18. BSVG § 23 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2002
  19. BSVG § 23 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2002
  20. BSVG § 23 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2001
  21. BSVG § 23 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  22. BSVG § 23 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2001
  23. BSVG § 23 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  24. BSVG § 23 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  25. BSVG § 23 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2001
  26. BSVG § 23 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  27. BSVG § 23 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/1999
  1. BSVG § 24 heute
  2. BSVG § 24 gültig von 01.01.9000 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  3. BSVG § 24 gültig von 01.01.9000 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BSVG § 24 gültig ab 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
  5. BSVG § 24 gültig von 01.01.2027 bis 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  6. BSVG § 24 gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2019
  7. BSVG § 24 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2017
  8. BSVG § 24 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  9. BSVG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  10. BSVG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2007
  11. BSVG § 24 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  12. BSVG § 24 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  13. BSVG § 24 gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2004
  14. BSVG § 24 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2007
  15. BSVG § 24 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2004
  16. BSVG § 24 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2004
  17. BSVG § 24 gültig von 01.10.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2004
  18. BSVG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2001
  19. BSVG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  20. BSVG § 24 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2001
  21. BSVG § 24 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  22. BSVG § 24 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  23. BSVG § 24 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  1. BSVG § 33 heute
  2. BSVG § 33 gültig ab 01.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  3. BSVG § 33 gültig von 01.07.2011 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2010
  4. BSVG § 33 gültig von 01.08.2009 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  5. BSVG § 33 gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  6. BSVG § 33 gültig von 01.01.2003 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2002
  7. BSVG § 33 gültig von 18.04.2001 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2001
  8. BSVG § 33 gültig von 01.01.2001 bis 17.04.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  9. BSVG § 33 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/1999

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Waldstätten und die Hofräte Dr. Strohmayer, Dr. Lehofer und MMag. Maislinger als Richter sowie die Hofrätin Dr. Julcher als Richterin, im Beisein des Schriftführers Mag. Berthou, über die Beschwerde der Mag. E N in W, vertreten durch MMag. Dr. Georg Janovsky, Rechtsanwalt in 1030 Wien, Am Heumarkt 7/19, gegen den Bescheid des Landeshauptmannes von Wien vom 23. September 2010, Zl. MA 40 - SR 17966/09, betreffend Beitragsgrundlagen und Beiträge nach dem BSVG (mitbeteiligte Partei: Sozialversicherungsanstalt der Bauern in 1030 Wien, Ghegastraße 1), zu Recht erkannt:

Spruch

Die Beschwerde wird als unbegründet abgewiesen.

Die Beschwerdeführerin hat dem Bund Aufwendungen in der Höhe von EUR 610,60 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Mit Bescheid vom 25. September 2009 stellte die mitbeteiligte Sozialversicherungsanstalt für näher angeführte Zeiträume vom 1. Juni 2007 bis 31. März 2009 und vom 1. April 2009 bis "laufend" die monatlichen Beitragsgrundlagen fest (Spruchpunkt 1) und verpflichtete die Beschwerdeführerin für diese Zeiträume zur Entrichtung von monatlichen Beiträgen in der Krankenversicherung und in der Pensionsversicherung nach dem BSVG (Spruchpunkt 2).

Begründend führte die mitbeteiligte Sozialversicherungsanstalt - nach Darlegung der Rechtslage - aus, die Beschwerdeführerin sei laut rechtskräftigem Bescheid vom 6. November 2008 seit 1. Juni 2007 in der Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung der Bauern pflichtversichert. Die Beiträge zur Unfallversicherung würden aufgrund der gemeinsamen Betriebsführung der Mutter der Beschwerdeführerin vorgeschrieben. Das für Zwecke der Beitragsbemessung heranzuziehende Flächenausmaß und der daraus resultierende Einheitswert wurden sodann näher angeführt. Von der Hälfte dieses Einheitswertes sei aufgrund der gemeinsamen Betriebsführung mit der Mutter der Beschwerdeführerin die im Spruch des Bescheides angeführte Beitragsgrundlage zu errechnen.

Die Beschwerdeführerin erhob gegen diesen Bescheid Einspruch. Das im Bescheid der Sozialversicherungsanstalt für Zwecke der Beitragsbemessung herangezogene Flächenausmaß und der daraus resultierende Einheitswert seien unrichtig. In einer Stellungnahme zum Vorlagebericht machte die Beschwerdeführerin geltend, nicht bewirtschaftete Flächen seien bei der Beitragsberechnung nicht zu berücksichtigen; bei zugekauften Flächen handle es sich um brachliegende Ackerflächen.

Mit dem angefochtenen Bescheid stellte die belangte Behörde die monatlichen Beitragsgrundlagen für näher angeführte Zeiträume vom 1. Juni 2007 bis 31. Dezember 2009 und vom 1. Jänner 2010 bis "laufend" fest (Spruchpunkt 1) und verpflichtete die Beschwerdeführerin für diese Zeiträume zur Entrichtung von monatlichen Beiträgen nach dem BSVG in der Krankenversicherung und in der Pensionsversicherung (Spruchpunkt 2).

Begründend führte die belangte Behörde - nach Darlegung des Verfahrensganges und der Rechtslage - aus, die Beschwerdeführerin unterliege unbestritten ab 1. Juni 2007 bis laufend der Pflichtversicherung in der Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung nach dem BSVG. Die Beiträge zur Unfallversicherung würden auf Grund der gemeinsamen Betriebsführung der Mutter der Beschwerdeführerin vorgeschrieben.

Auf Grund einer Besichtigung sei festgestellt worden, dass zugekaufte Flächen brachliegen würden. Es ergäben sich daher - abweichend vom erstinstanzlichen Bescheid - ab 1. Februar 2009 ein verringertes, für die Beitragsbemessung heranzuziehendes Flächenausmaß und daher geringere Einheitswerte. Von der Hälfte dieser Einheitswerte seien auf Grund der gemeinsamen Betriebsführung die im Spruch genannten Beitragsgrundlagen und Beiträge zur Pensions- und Krankenversicherung zu errechnen.

Gegen diesen Bescheid wendet sich die vorliegende Beschwerde mit dem Antrag, den angefochtenen Bescheid wegen Rechtswidrigkeit des Inhaltes und wegen Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften kostenpflichtig aufzuheben.

Die belangte Behörde hat die Akten des Verwaltungsverfahrens vorgelegt, eine Gegenschrift erstattet und beantragt, die Beschwerde kostenpflichtig abzuweisen.

Die mitbeteiligte Sozialversicherungsanstalt hat sich am verwaltungsgerichtlichen Verfahren - abgesehen von einer Äußerung zum Antrag, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen - nicht beteiligt.

Der Verwaltungsgerichtshof hat erwogen:

1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie und ihre Mutter seien zur Hälfte Miteigentümer bzw. gemeinsame Pächter sämtlicher Parzellen, auf Grundlage deren Einheitswerte sich die Beitragspflicht bemesse. Das Ermittlungsverfahren sei sowohl mit ihr als auch mit ihrer Mutter abgeführt worden. Der angefochtene Bescheid sei jedoch nur an sie gerichtet. Ein korrekter bescheidmäßiger Abspruch über die Beitragsgrundlagen und die Beitragspflicht hätte gleichzeitig für die Beschwerdeführerin und ihre Mutter erfolgen müssen. Da sich der angefochtene Bescheid nicht auch an ihre Mutter richte, müsse diese weiterhin zu hohe Beiträge zur Pflichtversicherung nach BSVG entrichten und erhalte nicht die ihr zustehende Pension in korrekter Höhe. Da die Beschwerdeführerin mit ihrer Mutter im gemeinsamen Haushalt lebe und beide über eine gemeinsame Haushaltskasse verfügten, erleide die Beschwerdeführerin auch Vermögensnachteile. Hätte die belangte Behörde den angefochtenen Bescheid auch an ihre Mutter adressiert, so hätte die Beschwerdeführerin diesen Vermögensnachteil nicht erlitten, weil diesfalls auch gegenüber ihrer Mutter die korrekten Beiträge vorgeschrieben worden wären.

Die Beschwerdeführerin hafte aufgrund der gemeinsamen Betriebsführung solidarisch mit ihrer Mutter für deren Beiträge nach BSVG, weshalb die Beschwerdeführerin ein eigenes rechtliches Interesse an der korrekten bescheidmäßigen Feststellung der Beitragsgrundlagen und Beitragspflicht auch ihre Mutter betreffend habe.

2. Mit diesem Vorbringen kann eine Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides nicht aufgezeigt werden. Gegenstand des Einspruchsverfahrens war der Bescheid der mitbeteiligten Sozialversicherungsanstalt vom 25. September 2009, mit welchem ausschließlich Beiträge der Beschwerdeführerin (für den Zeitraum ab 1. Juni 2007) vorgeschrieben wurden. Dieser Bescheid war auch ausschließlich an die Beschwerdeführerin gerichtet. Nur die Beschwerdeführerin hat Einspruch gegen diesen Bescheid erhoben. Auch mit dem angefochtenen Bescheid wurde lediglich über Beiträge der Beschwerdeführerin, nicht über Beiträge ihrer Mutter entschieden.

Aufgrund einer Haftung der Beschwerdeführerin für Beiträge ihrer Mutter könnte sich zwar eine Parteistellung der Beschwerdeführerin im Verfahren betreffend Beiträge ihrer Mutter ergeben (und eine Parteistellung ihrer Mutter im Verfahren betreffend Beiträge der Beschwerdeführerin; vgl. das hg. Erkenntnis vom 19. Oktober 1993, Zl. 93/08/0102). Der Umstand, dass mit dem angefochtenen Bescheid lediglich über die Beiträge der Beschwerdeführerin entschieden und dieser Bescheid der Mutter der Beschwerdeführerin nicht zugestellt wurde, macht aber den angefochtenen Bescheid nicht rechtswidrig.Aufgrund einer Haftung der Beschwerdeführerin für Beiträge ihrer Mutter könnte sich zwar eine Parteistellung der Beschwerdeführerin im Verfahren betreffend Beiträge ihrer Mutter ergeben (und eine Parteistellung ihrer Mutter im Verfahren betreffend Beiträge der Beschwerdeführerin; vergleiche , das hg. Erkenntnis vom 19. Oktober 1993, Zl. 93/08/0102). Der Umstand, dass mit dem angefochtenen Bescheid lediglich über die Beiträge der Beschwerdeführerin entschieden und dieser Bescheid der Mutter der Beschwerdeführerin nicht zugestellt wurde, macht aber den angefochtenen Bescheid nicht rechtswidrig.

Soweit in der Beschwerde darauf verwiesen wird, das Ermittlungsverfahren sei sowohl mit ihr als auch mit ihrer Mutter abgeführt worden, so betrifft dies aber - wie auch aus der Beschwerde hervorgeht - ein Verfahren vor dem Bundesminister, nämlich jenes, das zu dem Bescheid führte, welcher zu hg. Zl. 2012/08/0020 angefochten wurde. Gegenstand jenes Verfahrens waren Beitragsgrundlagen und Beiträge der Eltern der Beschwerdeführerin in Zeiträumen bis Juli 2006 (Vater der Beschwerdeführerin) bzw. Mai 2007 (Mutter der Beschwerdeführerin), wobei die Beschwerdeführerin als eingeantwortete Erbin ihres Vaters in jenem Verfahren Partei war.

3. Die Beschwerde war daher gemäß § 42 Abs. 1 VwGG als unbegründet abzuweisen. 3. Die Beschwerde war daher gemäß Paragraph 42, Absatz eins, VwGG als unbegründet abzuweisen.

Die Entscheidung über den Aufwandersatz beruht auf den §§ 47 ff VwGG iVm der Verordnung BGBl. II Nr. 455/2008.Die Entscheidung über den Aufwandersatz beruht auf den Paragraphen 47, ff VwGG in Verbindung mit der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 455 aus 2008,.

Wien, am 15. Mai 2013

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2011080043.X00

Im RIS seit

19.06.2013

Zuletzt aktualisiert am

10.10.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten