TE Vwgh Beschluss 2013/9/26 2013/11/0171

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Veröffentlicht am 26.09.2013
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;
40/01 Verwaltungsverfahren;
90/01 Straßenverkehrsordnung;
90/02 Führerscheingesetz;

Norm

AVG §38;
B-VG Art132;
FSG 1997 §29 Abs1;
StVO 1960 §5 Abs2;
StVO 1960 §99 Abs1 litb;
VwGG §30;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 132 heute
  2. B-VG Art. 132 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  4. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 132 gültig von 25.12.1946 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  8. B-VG Art. 132 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 132 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. StVO 1960 § 5 heute
  2. StVO 1960 § 5 gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. StVO 1960 § 5 gültig von 14.01.2017 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2017
  4. StVO 1960 § 5 gültig von 01.09.2012 bis 13.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  5. StVO 1960 § 5 gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  6. StVO 1960 § 5 gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2002
  7. StVO 1960 § 5 gültig von 25.05.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  8. StVO 1960 § 5 gültig von 22.07.1998 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  9. StVO 1960 § 5 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  10. StVO 1960 § 5 gültig von 01.10.1994 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  11. StVO 1960 § 5 gültig von 25.04.1991 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 207/1991
  12. StVO 1960 § 5 gültig von 01.05.1986 bis 24.04.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986
  1. StVO 1960 § 99 heute
  2. StVO 1960 § 99 gültig ab 30.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  3. StVO 1960 § 99 gültig von 01.05.2026 bis 29.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  4. StVO 1960 § 99 gültig von 01.03.2024 bis 30.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2023
  5. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2021 bis 29.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  6. StVO 1960 § 99 gültig von 31.03.2013 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2013
  7. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2012 bis 30.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  8. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2011
  9. StVO 1960 § 99 gültig von 31.05.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2011
  10. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2009 bis 30.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  11. StVO 1960 § 99 gültig von 26.03.2009 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  12. StVO 1960 § 99 gültig von 02.04.2005 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  13. StVO 1960 § 99 gültig von 25.05.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  14. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2002 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  15. StVO 1960 § 99 gültig von 24.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/1999
  16. StVO 1960 § 99 gültig von 22.07.1998 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  17. StVO 1960 § 99 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  18. StVO 1960 § 99 gültig von 28.01.1997 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/1997
  19. StVO 1960 § 99 gültig von 01.10.1994 bis 27.01.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  20. StVO 1960 § 99 gültig von 01.05.1986 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Waldstätten und die Hofräte Dr. Schick und Dr. Grünstäudl als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Krawarik, in der Beschwerdesache des A P in W, vertreten durch Mag. Gabriele Müntzer, Rechtsanwältin in 1090 Wien, Berggasse 21/7, gegen den Unabhängigen Verwaltungssenat Wien, wegen Verletzung der Entscheidungspflicht iA. Entziehung der Lenkberechtigung, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Begründung

1.1. Mit Berufung vom 13. Februar 2013 bekämpfte der Beschwerdeführer einen Bescheid der Landespolizeidirektion Wien vom 31. Jänner 2013, mit dem ihm die Lenkberechtigung für die Dauer von 12 Monaten entzogen wurde.

Mit Bescheid vom 2. Mai 2013, somit vor Ablauf der dreimonatigen Entscheidungsfrist gemäß § 29 Abs. 1 FSG, setzte der Unabhängige Verwaltungssenat Wien das Berufungsverfahren bis zur rechtskräftigen Entscheidung über die Berufung gegen das im Verwaltungsstrafverfahren wegen Übertretung nach §5 Abs. 2 iVm.Mit Bescheid vom 2. Mai 2013, somit vor Ablauf der dreimonatigen Entscheidungsfrist gemäß Paragraph 29, Absatz eins, FSG, setzte der Unabhängige Verwaltungssenat Wien das Berufungsverfahren bis zur rechtskräftigen Entscheidung über die Berufung gegen das im Verwaltungsstrafverfahren wegen Übertretung nach §5 Absatz 2, iVm.

§ 99 Abs. 1 lit. b StVO 1960 ergangene Straferkenntnis des Landespolizeikommandos Niederösterreich gemäß § 38 AVG aus.Paragraph 99, Absatz eins, Litera b, StVO 1960 ergangene Straferkenntnis des Landespolizeikommandos Niederösterreich gemäß Paragraph 38, AVG aus.

Gegen den Aussetzungsbescheid erhob der Beschwerdeführer die zur hg. Zl. 2013/11/0120 protokollierte Beschwerde, welcher der Verwaltungsgerichtshof mit hg. Beschluss vom 14. Juni 2013, Zl. AW 2013/11/0032, aufschiebende Wirkung zuerkannte.

1.2. Mit Schriftsatz seiner Rechtsvertreterin vom 25. Juli 2013 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde gemäß Art. 132 B-VG gegen die belangte Behörde, weil diese innerhalb der Entscheidungsfrist nicht über die Berufung vom 13. Februar 2013 entschieden habe. Im Hinblick auf die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch den Verwaltungsgerichtshof liege kein rechtskräftiger Aussetzungsbescheid vor. 1.2. Mit Schriftsatz seiner Rechtsvertreterin vom 25. Juli 2013 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde gemäß Artikel 132, B-VG gegen die belangte Behörde, weil diese innerhalb der Entscheidungsfrist nicht über die Berufung vom 13. Februar 2013 entschieden habe. Im Hinblick auf die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch den Verwaltungsgerichtshof liege kein rechtskräftiger Aussetzungsbescheid vor.

2.1. Im Zeitpunkt der Einbringung der Säumnisbeschwerde lag zwar - wegen der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch den Verwaltungsgerichtshof - ein rechtskräftiger Aussetzungsbescheid nicht vor, die dreimonatige Entscheidungsfrist war aber seit der Zustellung des erwähnten Beschlusses über die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung noch nicht abgelaufen, weshalb eine Säumnis der belangten Behörde nicht gegeben war.

Die vorliegende Beschwerde ist daher unzulässig.

2.2. Die Beschwerde war aus diesen Erwägungen gemäß § 34 Abs. 1 VwGG in nichtöffentlicher Sitzung durch Beschluss zurückzuweisen. 2.2. Die Beschwerde war aus diesen Erwägungen gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG in nichtöffentlicher Sitzung durch Beschluss zurückzuweisen.

Wien, am 26. September 2013

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2013110171.X00

Im RIS seit

10.12.2013

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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