TE Vwgh Beschluss 2013/9/26 2010/11/0060

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Veröffentlicht am 26.09.2013
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;
24/01 Strafgesetzbuch;
82/02 Gesundheitsrecht allgemein;
82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal;

Norm

ÄrzteG 1998 §62 Abs1;
SMG 1997 §27;
StGB §146;
StGB §147;
StGB §89;
VwGG §33 Abs1;
VwGG §58 Abs2;
  1. ÄrzteG 1998 § 62 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 62 gültig ab 30.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2026
  3. ÄrzteG 1998 § 62 gültig von 28.02.2023 bis 29.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2023
  4. ÄrzteG 1998 § 62 gültig von 01.07.2018 bis 27.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  5. ÄrzteG 1998 § 62 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2013
  6. ÄrzteG 1998 § 62 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007
  7. ÄrzteG 1998 § 62 gültig von 29.12.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2005
  8. ÄrzteG 1998 § 62 gültig von 11.11.1998 bis 28.12.2005
  1. StGB § 147 heute
  2. StGB § 147 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 201/2021
  3. StGB § 147 gültig von 01.01.2016 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 147 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  5. StGB § 147 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2009
  6. StGB § 147 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  7. StGB § 147 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  8. StGB § 147 gültig von 01.10.2002 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  9. StGB § 147 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  10. StGB § 147 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Waldstätten und den Hofrat Dr. Schick sowie die Hofrätin Dr. Pollak als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Krawarik, in der Beschwerdesache der U W in W, vertreten durch Dr. Axel Friedberg, Rechtsanwalt in 1010 Wien, Gonzagagasse 3/1, gegen den Bescheid des Bundesministers für Gesundheit vom 11. Februar 2010, Zl. BMG-92100/0136-I/B/7/2009, betreffend § 62 ÄrzteG, den Beschluss gefasst:Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Waldstätten und den Hofrat Dr. Schick sowie die Hofrätin Dr. Pollak als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Krawarik, in der Beschwerdesache der U W in W, vertreten durch Dr. Axel Friedberg, Rechtsanwalt in 1010 Wien, Gonzagagasse 3/1, gegen den Bescheid des Bundesministers für Gesundheit vom 11. Februar 2010, Zl. BMG-92100/0136-I/B/7/2009, betreffend Paragraph 62, ÄrzteG, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden erklärt und das Verfahren wird eingestellt.

Ein Zuspruch von Aufwandersatz findet nicht statt.

Begründung

Mit dem angefochtenen, im Instanzenzug ergangenen Bescheid wurde der Beschwerdeführerin gemäß § 62 Abs. 1 des Ärztegesetzes 1998 "die Ausübung des ärztlichen Berufes bis zum rechtskräftigen Abschluss des gegen sie wegen Verdacht des Verstoßes gegen §§ 146, 147, 89 Strafgesetzbuch (StGB), BGBl. Nr. 60/1974, und § 27 Suchtmittelgesetz SMG), BGBl. I Nr. 112/1997, eingeleiteten Strafverfahrens, welches beim Landesgericht Wiener Neustadt zur Zahl 2 St 14/08t-23 anhängig ist, untersagt".Mit dem angefochtenen, im Instanzenzug ergangenen Bescheid wurde der Beschwerdeführerin gemäß Paragraph 62, Absatz eins, des Ärztegesetzes 1998 "die Ausübung des ärztlichen Berufes bis zum rechtskräftigen Abschluss des gegen sie wegen Verdacht des Verstoßes gegen Paragraphen 146,, 147, 89 Strafgesetzbuch (StGB), Bundesgesetzblatt Nr. 60 aus 1974,, und Paragraph 27, Suchtmittelgesetz SMG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 1997,, eingeleiteten Strafverfahrens, welches beim Landesgericht Wiener Neustadt zur Zahl 2 St 14/08t-23 anhängig ist, untersagt".

Dagegen richtet sich die vorliegende Beschwerde, zu der die belangte Behörde mit Schriftsatz vom 20. Mai 2010 die Verwaltungsakten vorgelegt und eine Gegenschrift erstattet hat.

Aus dem dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegten Gerichtsakt des Landesgerichtes Wiener Neustadt zum AZ 38 Hv 57/09k geht hervor, dass das genannte Strafverfahren mit dem in diesem Akt einliegenden Urteil des Oberlandesgerichtes Wien vom 7. März 2012, 19 Bs 309/11x, rechtskräftig beendet wurde.

Zu diesem Sachverhalt gab die Beschwerdeführerin im Rahmen des ihr eingeräumten Parteiengehörs keine Stellungnahme ab.

Da eine mögliche Verbesserung der Rechtsstellung der Beschwerdeführerin durch Aufhebung des angefochtenen Bescheides angesichts des durch rechtskräftige Beendigung des Strafverfahrens bewirkten Ablaufs der Untersagung der Berufsausübung nicht denkbar ist, war das gegenständliche Beschwerdeverfahren in sinngemäßer Anwendung des § 33 Abs. 1 VwGG einzustellen (vgl. etwa den hg. Beschluss vom 20. März 2012, Zl. 2009/11/0229, mwN).Da eine mögliche Verbesserung der Rechtsstellung der Beschwerdeführerin durch Aufhebung des angefochtenen Bescheides angesichts des durch rechtskräftige Beendigung des Strafverfahrens bewirkten Ablaufs der Untersagung der Berufsausübung nicht denkbar ist, war das gegenständliche Beschwerdeverfahren in sinngemäßer Anwendung des Paragraph 33, Absatz eins, VwGG einzustellen vergleiche , etwa den hg. Beschluss vom 20. März 2012, Zl. 2009/11/0229, mwN).

Der Kostenausspruch gründet sich auf den zweiten Halbsatz des § 58 Abs. 2 VwGG. Da weder die Auffassung des Beschwerdeführers noch die der belangten Behörde von vornherein ohne nähere, einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordernde Prüfung als zutreffend oder unzutreffend zu qualifizieren sind, kommt der Verwaltungsgerichtshof im Sinne der genannten Gesetzesstelle in freier Überzeugung zu dem Ausspruch, dass ein Zuspruch von Aufwandersatz nicht stattfindet.Der Kostenausspruch gründet sich auf den zweiten Halbsatz des Paragraph 58, Absatz 2, VwGG. Da weder die Auffassung des Beschwerdeführers noch die der belangten Behörde von vornherein ohne nähere, einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordernde Prüfung als zutreffend oder unzutreffend zu qualifizieren sind, kommt der Verwaltungsgerichtshof im Sinne der genannten Gesetzesstelle in freier Überzeugung zu dem Ausspruch, dass ein Zuspruch von Aufwandersatz nicht stattfindet.

Wien, am 26. September 2013

Schlagworte

Kein Zuspruch KeinZuspruch von Aufwandersatz gemäß §58 Abs2 VwGG idF BGBl 1997/I/088

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2010110060.X00

Im RIS seit

10.12.2013

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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