TE Vwgh Beschluss 2014/5/15 2013/08/0076

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Veröffentlicht am 15.05.2014
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;

Norm

VwGG §47 Abs1;
VwGG §48 Abs2;
  1. VwGG § 47 heute
  2. VwGG § 47 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 47 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 47 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 47 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 47 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 47 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004
  1. VwGG § 48 heute
  2. VwGG § 48 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 48 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  4. VwGG § 48 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VwGG § 48 gültig von 01.09.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 48 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Waldstätten und den Hofrat Dr. Strohmayer als Richter sowie die Hofrätin Dr. Julcher als Richterin, im Beisein des Schriftführers Mag. Berthou, über den Antrag des G W in L auf "Aufhebung der Verfahrenskosten" im Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 20. März 2014, Zl. 2013/08/0076-9, den Beschluss gefasst:

Spruch

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Begründung

Mit Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 20. März 2014, Zl. 2013/08/0076-9, ist die Beschwerde des Antragstellers gegen den Bescheid des Landeshauptmannes von Oberösterreich vom 10. Dezember 2012, Zl. Ges-180236/6-2012/Bb/Gu, betreffend Befreiung von der Kostenbeteiligung und der Rezeptgebühr, als unbegründet abgewiesen worden. Gleichzeitig hat der Verwaltungsgerichtshof in diesem Erkenntnis ausgesprochen, dass der Antragsteller dem Bund Aufwendungen in der Höhe von EUR 610,60 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen hat.

Mit Schreiben vom 5. Mai 2014 ersuchte der Antragsteller um "Aufhebung der Verfahrenskosten", weil es ihm unmöglich sei, den Betrag zu bezahlen.

Das Verwaltungsgerichtshofgesetz enthält aber keine Grundlage für die Aufhebung der Kostenentscheidung aus Gründen der finanziellen Lage der verpflichteten Partei (vgl. auch den hg. Beschluss vom 28. Jänner 1992, Zl. 91/04/0153).Das Verwaltungsgerichtshofgesetz enthält aber keine Grundlage für die Aufhebung der Kostenentscheidung aus Gründen der finanziellen Lage der verpflichteten Partei vergleiche , auch den hg. Beschluss vom 28. Jänner 1992, Zl. 91/04/0153).

Der vorliegende Antrag war daher zurückzuweisen.

Wien, am 15. Mai 2014

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2013080076.X00.1

Im RIS seit

24.07.2014

Zuletzt aktualisiert am

18.12.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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