TE Vwgh Beschluss 2014/6/24 Fr 2014/13/0002

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Veröffentlicht am 24.06.2014
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;

Norm

B-VG Art132;
B-VG Art133 Abs1 Z2 idF 2012/I/051;
VwGG §27 Abs1;
VwGG §38 Abs1 idF 2013/I/033;
  1. B-VG Art. 132 heute
  2. B-VG Art. 132 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  4. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 132 gültig von 25.12.1946 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  8. B-VG Art. 132 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 132 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 38 heute
  2. VwGG § 38 gültig ab 15.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2021
  3. VwGG § 38 gültig von 01.01.2014 bis 14.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 38 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 38 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 38 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Fuchs und die Hofräte Dr. Nowakowski und MMag. Maislinger als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Ebner, in der Beschwerdesache der D GmbH in W, vertreten durch Legenstein & Partner Steuerberatungs KG in 2351 Wiener Neudorf, Brown-Boveri-Straße 8/9, gegen das Bundesfinanzgericht, betreffend Verletzung der Entscheidungspflicht, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Begründung

Die Beschwerdeführerin beantragt in ihrem am 30. Mai 2014 zur Post gegebenen, als "Säumnisbeschwerde gem. Art. 132 B-VG" bezeichneten Schriftsatz, der Verwaltungsgerichtshof möge "über" näher genannte Berufungen der Beschwerdeführerin "dem Bundesfinanzgericht (...) gem. § 36 (2) VwGG den Auftrag erteilen, binnen 3 Monaten (...) neu zu entscheiden und widrigenfalls nach fruchtloser Fristverstreichung in der Sache selbst erkennen".Die Beschwerdeführerin beantragt in ihrem am 30. Mai 2014 zur Post gegebenen, als "Säumnisbeschwerde gem. Artikel 132, B-VG" bezeichneten Schriftsatz, der Verwaltungsgerichtshof möge "über" näher genannte Berufungen der Beschwerdeführerin "dem Bundesfinanzgericht (...) gem. Paragraph 36, (2) VwGG den Auftrag erteilen, binnen 3 Monaten (...) neu zu entscheiden und widrigenfalls nach fruchtloser Fristverstreichung in der Sache selbst erkennen".

Mit diesem Begehren entzieht sich der Schriftsatz aus im hg. Beschluss vom 29. April 2014, Fr 2014/16/0001, dargelegten Gründen - ungeachtet des Umstandes, dass sich die vorliegende Beschwerde gegen das Bundesfinanzgericht richtet - einer Umdeutung in einen Fristsetzungsantrag nach der seit 1. Jänner 2014 maßgeblichen Rechtslage, wobei auch im vorliegenden Fall hinzukommt, dass die Frist für die Entscheidung des Bundesfinanzgerichtes noch nicht abgelaufen ist (vgl. zuletzt etwa auch den Beschluss vom 22. Mai 2014, Fr 2014/15/0002). Eine gesonderte Auseinandersetzung mit dem ersten, auf das Vorverfahren über Säumnisbeschwerden nach alter Rechtslage bezogenen Teil des Begehrens erübrigt sich schon deshalb.Mit diesem Begehren entzieht sich der Schriftsatz aus im hg. Beschluss vom 29. April 2014, Fr 2014/16/0001, dargelegten Gründen - ungeachtet des Umstandes, dass sich die vorliegende Beschwerde gegen das Bundesfinanzgericht richtet - einer Umdeutung in einen Fristsetzungsantrag nach der seit 1. Jänner 2014 maßgeblichen Rechtslage, wobei auch im vorliegenden Fall hinzukommt, dass die Frist für die Entscheidung des Bundesfinanzgerichtes noch nicht abgelaufen ist vergleiche , zuletzt etwa auch den Beschluss vom 22. Mai 2014, Fr 2014/15/0002). Eine gesonderte Auseinandersetzung mit dem ersten, auf das Vorverfahren über Säumnisbeschwerden nach alter Rechtslage bezogenen Teil des Begehrens erübrigt sich schon deshalb.

Die im Gesetz nicht mehr vorgesehene Säumnisbeschwerde - vgl. dazu näher den zitierten Beschluss vom 29. April 2014, auf dessen Begründung gemäß § 43 Abs. 2 zweiter Satz und Abs. 9 VwGG verwiesen wird - war daher als unzulässig zurückzuweisen.Die im Gesetz nicht mehr vorgesehene Säumnisbeschwerde - vergleiche , dazu näher den zitierten Beschluss vom 29. April 2014, auf dessen Begründung gemäß Paragraph 43, Absatz 2, zweiter Satz und Absatz 9, VwGG verwiesen wird - war daher als unzulässig zurückzuweisen.

Wien, am 25. Juni 2014

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:FR2014130002.F00

Im RIS seit

04.11.2014

Zuletzt aktualisiert am

04.11.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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