TE Vwgh Beschluss 2014/11/20 Ra 2014/07/0084

JUSLINE Entscheidung

Veröffentlicht am 20.11.2014
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;

Norm

VwGG §25a Abs1 Z2;
VwGG §25a Abs2 Z3;
VwGG §30b;
VwGG §34 Abs1;
VwGG §61 Abs2;
  1. VwGG § 25a heute
  2. VwGG § 25a gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 25a gültig von 01.01.2017 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 25a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  1. VwGG § 25a heute
  2. VwGG § 25a gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 25a gültig von 01.01.2017 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 25a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  1. VwGG § 30b heute
  2. VwGG § 30b gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 30b gültig von 01.07.2021 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 30b gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 61 heute
  2. VwGG § 61 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  3. VwGG § 61 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 61 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 61 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 61 gültig von 22.07.1995 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  7. VwGG § 61 gültig von 05.01.1985 bis 21.07.1995

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Bumberger sowie die Hofrätin Dr. Hinterwirth und Hofrat Dr. Lukasser als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Pitsch, über den als Maßnahmenbeschwerde bezeichneten Antrag des S B in H, auf Überprüfung des Beschlusses des Landesverwaltungsgerichts Kärnten vom 8. Juli 2014, Zl. KLVwG- 1991/2/2014, betreffend die Zurückweisung eines Antrags auf Bewilligung der Verfahrenshilfe, den Beschluss gefasst:

Spruch

Der als Maßnahmenbeschwerde bezeichnete Antrag wird als unzulässig zurückgewiesen.

Begründung

Beim Verwaltungsgerichtshof langte am 13. Juni 2014 ein mit 3. Juni 2014 datierter und zu hg. Zl. Ro 2014/07/0069 protokollierter Antrag des Antragstellers auf Bewilligung der Verfahrenshilfe zur Erhebung einer ordentlichen Revision gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Kärnten vom 27. März 2014, KLVwG - S 4 - 304/6/2014, betreffend die Änderung eines Regulierungsplanes, ein.

Der Verwaltungsgerichtshof übermittelte den Verfahrenshilfeantrag mit Verfügung vom 20. Juni 2014, Ro 2014/07/0069-2, zuständigkeitshalber an das Landesverwaltungsgericht Kärnten.

Mit Beschluss vom 8. Juli 2014, KLVwG-1991/2/2014, wies das Landesverwaltungsgericht Kärnten diesen Antrag wegen Verspätung zurück. Unter einem wurde darauf hingewiesen, dass gegen diesen Beschluss die Revision an den Verwaltungsgerichtshof unzulässig sei.

Gegen diesen Beschluss richtet sich die vorliegende, vom Antragsteller als "Maßnahmenbeschwerde" bezeichnete Eingabe. Der Antragsteller begehrt die neuerliche Überprüfung des Beschlusses des Landesverwaltungsgerichts durch einen Senat.

Der Verwaltungsgerichtshof hat erwogen:

Mit dem angefochtenen Beschluss wurde ein Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe zur Einbringung einer ordentlichen Revision vom - gemäß § 61 Abs. 2 VwGG für die Entscheidung zuständigen - Landesverwaltungsgericht Kärnten wegen Verspätung zurückgewiesen.Mit dem angefochtenen Beschluss wurde ein Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe zur Einbringung einer ordentlichen Revision vom - gemäß Paragraph 61, Absatz 2, VwGG für die Entscheidung zuständigen - Landesverwaltungsgericht Kärnten wegen Verspätung zurückgewiesen.

Gemäß § 25a Abs. 1 Z 2 VwGG ist eine Revision gegen Beschlüsse gemäß § 61 Abs. 2 VwGG nicht zulässig. Nach § 30b VwGG ist ein Vorlageantrag nur gegen die Zurückweisung einer Revision bzw. eines Fristsetzungsantrages, nicht aber gegen die Zurückweisung eines Antrags auf Gewährung von Verfahrenshilfe zulässig.Gemäß Paragraph 25 a, Absatz eins, Ziffer 2, VwGG ist eine Revision gegen Beschlüsse gemäß Paragraph 61, Absatz 2, VwGG nicht zulässig. Nach Paragraph 30 b, VwGG ist ein Vorlageantrag nur gegen die Zurückweisung einer Revision bzw. eines Fristsetzungsantrages, nicht aber gegen die Zurückweisung eines Antrags auf Gewährung von Verfahrenshilfe zulässig.

Der vorliegende, als Maßnahmenbeschwerde bezeichnete Antrag auf Überprüfung des Beschlusses des Landesverwaltungsgerichts vom 8. Juli 2014 durch den Verwaltungsgerichtshof findet daher keine Grundlage im Gesetz.

Der Antrag war somit als unzulässig zurückzuweisen.

Wien, am 20. November 2014

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RA2014070084.L00

Im RIS seit

24.02.2015

Zuletzt aktualisiert am

25.02.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten