TE Vwgh Beschluss 2015/12/14 Ra 2015/16/0108

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Veröffentlicht am 14.12.2015
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;
40/01 Verwaltungsverfahren;

Norm

AVG §6 Abs1;
VwGG §24 Abs1;
VwGG §26 Abs3;
VwGG §46 Abs1;
VwGG §61 Abs3;
  1. VwGG § 24 heute
  2. VwGG § 24 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  3. VwGG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 24 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 24 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 24 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. VwGG § 24 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. VwGG § 24 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  9. VwGG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  10. VwGG § 24 gültig von 01.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/1999
  11. VwGG § 24 gültig von 01.09.1997 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  12. VwGG § 24 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 46 heute
  2. VwGG § 46 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 46 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 46 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 46 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 564/1985
  7. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 31.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1985
  8. VwGG § 46 gültig von 05.01.1985 bis 31.01.1986
  1. VwGG § 61 heute
  2. VwGG § 61 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  3. VwGG § 61 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 61 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 61 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 61 gültig von 22.07.1995 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  7. VwGG § 61 gültig von 05.01.1985 bis 21.07.1995

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Zorn und die Hofräte Dr. Mairinger und Dr. Thoma als Richter im Beisein der Schriftführerin Mag. Berger über den Antrag der E V in T, auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand i.A. Verfahrenshilfe zur Einbringung einer außerordentlichen Revision gegen das Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes vom 4. September 2015, Zl. RV/7105141/2014, betreffend Versagung erhöhter Familienbeihilfe, den Beschluss gefasst:Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Zorn und die Hofräte Dr. Mairinger und Dr. Thoma als Richter im Beisein der Schriftführerin Mag. Berger über den Antrag der E römisch fünf in T, auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand i.A. Verfahrenshilfe zur Einbringung einer außerordentlichen Revision gegen das Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes vom 4. September 2015, Zl. RV/7105141/2014, betreffend Versagung erhöhter Familienbeihilfe, den Beschluss gefasst:

Spruch

Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wird abgewiesen.

Begründung

Unbestritten ist, dass das anzufechtende Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes der Antragstellerin, in dem eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof für nicht zulässig erklärt wurde, am 9. September 2015 zugestellt wurde. Die abschließende Belehrung des Erkenntnisses weist darauf hin, dass der Antrag auf Verfahrenshilfe zur Erhebung einer außerordentlichen Revision unmittelbar beim Verwaltungsgerichtshof einzubringen sei.

Mit der am 19. Oktober 2015 zur Post gegebenen, an das Bundesfinanzgericht gerichteten Eingabe begehrte die Antragstellerin die Bewilligung der Verfahrenshilfe zur Einbringung einer außerordentlichen Revision gegen das genannte Erkenntnis. Die Eingabe langte am 22. d.M. beim Bundesfinanzgericht ein und wurde von dort mit Erledigung vom

23. d.M. an den Verwaltungsgerichtshof weitergeleitet, wo die Eingabe am 28. d.M. einlangte.

Mit Beschluss vom 29. Oktober 2015 gab der Verwaltungsgerichtshof dem Antrag auf Verfahrenshilfe nicht statt, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung wegen Versäumung der Revisionsfrist aussichtslos erscheine.

In einer weiteren Eingabe vom 20. November 2015 bringt die Antragstellerin vor, dass der Behörde - offenbar gemeint: dem Verwaltungsgerichtshof - ein Irrtum unterlaufen sei, weil der Antrag auf Verfahrenshilfe innerhalb der sechswöchigen Revisionsfrist am 19. Oktober 2015 abgesandt worden sei. Hilfsweise stelle sie den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Erhebung des Antrages auf Verfahrenshilfe zur Ausführung einer Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof sowie einer außerordentlichen Revision mit der Begründung, dass sie die Revisionsfrist gar nicht versäumt habe und ihr an einer eventuellen Versäumung dieser Frist kein Verschulden zur Last liege, weil sie den Antrag rechtzeitig gestellt habe.

Zur Darstellung der maßgebenden Rechtslage kann gemäß § 43 Abs. 2 und 9 VwGG auf den hg. Beschluss vom 15. Juli 2015, Ra 2015/03/0049, verwiesen werden.Zur Darstellung der maßgebenden Rechtslage kann gemäß Paragraph 43, Absatz 2, und 9 VwGG auf den hg. Beschluss vom 15. Juli 2015, Ra 2015/03/0049, verwiesen werden.

Daraus folgt jedenfalls, dass der unzuständiger Weise beim Bundesfinanzgericht eingebrachte Verfahrenshilfeantrag erst nach Ablauf der Revisionsfrist beim Verwaltungsgerichtshof einlangte; damit konnte er keine fristhemmende Wirkung nach § 26 Abs. 3 VwGG mehr entfalten.Daraus folgt jedenfalls, dass der unzuständiger Weise beim Bundesfinanzgericht eingebrachte Verfahrenshilfeantrag erst nach Ablauf der Revisionsfrist beim Verwaltungsgerichtshof einlangte; damit konnte er keine fristhemmende Wirkung nach Paragraph 26, Absatz 3, VwGG mehr entfalten.

Da das von der Antragstellerin behauptete unabwendbare oder unvorhergesehene Ereignis im Sinn des § 46 Abs. 1 VwGG nicht vorliegt, war der Antrag abzuweisen.Da das von der Antragstellerin behauptete unabwendbare oder unvorhergesehene Ereignis im Sinn des Paragraph 46, Absatz eins, VwGG nicht vorliegt, war der Antrag abzuweisen.

Wien, am 14. Dezember 2015

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2015160108.L00

Im RIS seit

16.02.2016

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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