TE Vwgh Beschluss 2016/5/25 Ra 2015/06/0054

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Veröffentlicht am 25.05.2016
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;

Norm

B-VG Art133;
VwGG §24 Abs2;
VwGG §34 Abs1;
VwGG §45 Abs1;
VwGG §45 Abs2;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 24 heute
  2. VwGG § 24 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  3. VwGG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 24 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 24 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 24 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. VwGG § 24 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. VwGG § 24 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  9. VwGG § 24 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  10. VwGG § 24 gültig von 01.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/1999
  11. VwGG § 24 gültig von 01.09.1997 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  12. VwGG § 24 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 45 heute
  2. VwGG § 45 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 45 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 45 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 45 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 45 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2012
  1. VwGG § 45 heute
  2. VwGG § 45 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 45 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 45 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 45 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 45 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2012

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Pallitsch sowie die Hofrätin Dr. Bayjones und den Hofrat Mag. Haunold als Richter, im Beisein der Schriftführerin MMag. Lehner, über den Antrag 1. des B F und

2. der H F, beide in S, auf Abänderung des in einer Angelegenheit nach dem Salzburger Bebauungsgrundlagengesetz ergangenen Beschlusses des Verwaltungsgerichtshofes vom 5. November 2015, Zl. Ra 2015/06/0054-3, mit dem eine außerordentliche Revision der antragstellenden Parteien gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Salzburg vom 7. Oktober 2014, Zl. LVwG- 3/115/12-2014, zurückgewiesen wurde (belangte Behörde vor dem Verwaltungsgericht: Bürgermeister der Landeshauptstadt Salzburg; weitere Partei: Salzburger Landesregierung, Mozartplatz 9, 5010 Salzburg), den Beschluss

Spruch

gefasst:

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Begründung

1 Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes vom 5. November 2015, Zl. Ra 2015/06/0054-3, wurde die von den beiden antragstellenden Parteien gegen ein in einer Angelegenheit nach dem Salzburger Bebauungsgrundlagengesetz ergangenes Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Salzburg vom 7. Oktober 2014 erhobene außerordentliche Revision zurückgewiesen, weil - wie näher begründet wurde - in der Revision keine Rechtsfragen aufgeworfen worden waren, denen im Sinne des Art. 133 Abs. 4 B-VG grundsätzliche Bedeutung zukäme. 1 Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes vom 5. November 2015, Zl. Ra 2015/06/0054-3, wurde die von den beiden antragstellenden Parteien gegen ein in einer Angelegenheit nach dem Salzburger Bebauungsgrundlagengesetz ergangenes Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Salzburg vom 7. Oktober 2014 erhobene außerordentliche Revision zurückgewiesen, weil - wie näher begründet wurde - in der Revision keine Rechtsfragen aufgeworfen worden waren, denen im Sinne des Artikel 133, Absatz 4, B-VG grundsätzliche Bedeutung zukäme.

2 In ihrer an den Vorsitzenden des zuständigen Senates des Verwaltungsgerichtshofes vom 19. Dezember 2015 gerichteten und mit einem Schreiben vom 22. Dezember 2015 ergänzten Eingabe ersuchten die antragstellenden Parteien, das hg. Erkenntnis (richtig: Beschluss) vom 5. November 2015 zu ändern und ihrem (näher genannten, bei der Baubehörde eingebrachten) Ansuchen vom 1. Mai 2013 vollinhaltlich stattzugeben.

3 Nach erfolgter Beantwortung dieser Eingabe beantragten die antragstellenden Parteien mit Schreiben vom 8. März 2016, der Verwaltungsgerichtshof möge über ihr Ersuchen vom 19. Dezember 2015 entscheiden.

4 Dazu ist Folgendes auszuführen:

5 Gemäß Art. 133 Bundes-Verfassungsgesetz entscheidet der Verwaltungsgerichtshof in den in dieser Bestimmung angeführten Angelegenheiten. Gegen Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig. Der Verwaltungsgerichtshof kann seine Entscheidungen auch nicht von sich aus abändern. Auch eine - vorliegend nicht beantragte - Wiederaufnahme eines durch Erkenntnis oder Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes abgeschlossenen Verfahrens wäre nur bei Vorliegen der in § 45 Abs. 1 Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) normierten Voraussetzungen und nur bei rechtzeitiger, durch einen Rechtsanwalt erfolgter Antragstellung möglich (vgl. § 24 Abs. 2 und § 45 Abs. 2 VwGG). 5 Gemäß Artikel 133, Bundes-Verfassungsgesetz entscheidet der Verwaltungsgerichtshof in den in dieser Bestimmung angeführten Angelegenheiten. Gegen Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig. Der Verwaltungsgerichtshof kann seine Entscheidungen auch nicht von sich aus abändern. Auch eine - vorliegend nicht beantragte - Wiederaufnahme eines durch Erkenntnis oder Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes abgeschlossenen Verfahrens wäre nur bei Vorliegen der in Paragraph 45, Absatz eins, Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG) normierten Voraussetzungen und nur bei rechtzeitiger, durch einen Rechtsanwalt erfolgter Antragstellung möglich vergleiche , Paragraph 24, Absatz 2 und Paragraph 45, Absatz 2, VwGG).

6 Der vorliegende Antrag auf Abänderung des hg. Beschlusses vom 5. November 2015 war daher zurückzuweisen.

Wien, am 25. Mai 2016

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2015060054.L00

Im RIS seit

01.07.2016

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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