TE Vwgh Beschluss 2017/1/11 Ro 2016/03/0031

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Veröffentlicht am 11.01.2017
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof;
25/02 Strafvollzug;

Norm

StVG §16 Abs3;
StVG §16a Abs3;
StVG §181a Abs4;
VwGG §34 Abs1;
  1. StVG § 16 heute
  2. StVG § 16 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  3. StVG § 16 gültig von 11.01.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2013
  4. StVG § 16 gültig von 18.06.2009 bis 10.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  5. StVG § 16 gültig von 01.01.2008 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StVG § 16 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 799/1993
  7. StVG § 16 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StVG § 16a heute
  2. StVG § 16a gültig ab 25.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  3. StVG § 16a gültig von 01.07.2015 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2015
  4. StVG § 16a gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  1. StVG § 181a heute
  2. StVG § 181a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  3. StVG § 181a gültig von 01.11.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Präsident Dr. Thienel und die Hofräte Dr. Handstanger und Mag. Nedwed als Richter, unter Mitwirkung des Schriftführers Dr. Zeleny, über die Revision des W N in G, vertreten durch Dr. Hubert Sacha, Rechtsanwalt in 3500 Krems, Gartenaugasse 3, gegen den Bescheid der Vollzugskammer beim Oberlandesgericht Wien vom 28. Mai 2013, 2 Vk 62/13, betreffend eine Angelegenheit nach dem Strafvollzugsgesetz, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Begründung

1 Mit dem angefochtenen Bescheid wurde nach dem Vorbringen in der Revision das Ansuchen des in der Justizanstalt Stein inhaftierten Revisionswerbers "um Familienbesuch mit seiner Frau" gemäß den §§ 93 Abs 2, 120 Abs 1, 121 Abs 1 Strafvollzugsgesetz im Instanzenzug abgewiesen. 1 Mit dem angefochtenen Bescheid wurde nach dem Vorbringen in der Revision das Ansuchen des in der Justizanstalt Stein inhaftierten Revisionswerbers "um Familienbesuch mit seiner Frau" gemäß den Paragraphen 93, Absatz 2, 120, Absatz eins, 121, Absatz eins, Strafvollzugsgesetz im Instanzenzug abgewiesen.

2 Dagegen wendet sich die vorliegende Revision, die mit einem Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Revisionsfrist verbunden wurde. Ungeachtet der Frage ihrer Rechtzeitigkeit ist die Revision jedoch unzulässig.

3 Der Verwaltungsgerichtshof hat bereits wiederholt - auch in Fällen, die den Revisionswerber betrafen - ausgesprochen, dass seine Zuständigkeit für noch nicht beim Gerichtshof anhängige Angelegenheiten nach dem Strafvollzugsgesetz seit dem 1. Jänner 2014 nicht mehr besteht, und zwar selbst dann nicht, wenn, wie im vorliegenden Fall, vor Ablauf des 31. Dezember 2013 Verfahrenshilfe (für eine Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof) beantragt worden ist (vgl etwa VwGH vom 5. Mai 2014, Ro 2014/03/0051 und Ro 2014/03/0060, sowie vom 26. Mai 2014, Ro 2014/03/0057). Zur näheren Begründung wird gemäß § 43 Abs 2 VwGG auf die genannten Entscheidungen verwiesen. 3 Der Verwaltungsgerichtshof hat bereits wiederholt - auch in Fällen, die den Revisionswerber betrafen - ausgesprochen, dass seine Zuständigkeit für noch nicht beim Gerichtshof anhängige Angelegenheiten nach dem Strafvollzugsgesetz seit dem 1. Jänner 2014 nicht mehr besteht, und zwar selbst dann nicht, wenn, wie im vorliegenden Fall, vor Ablauf des 31. Dezember 2013 Verfahrenshilfe (für eine Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof) beantragt worden ist vergleiche , etwa VwGH vom 5. Mai 2014, Ro 2014/03/0051 und Ro 2014/03/0060, sowie vom 26. Mai 2014, Ro 2014/03/0057). Zur näheren Begründung wird gemäß Paragraph 43, Absatz 2, VwGG auf die genannten Entscheidungen verwiesen.

4 Die Revision war daher wegen Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes gemäß § 34 Abs 1 und 3 VwGG zurückzuweisen, ohne dass es einer Entscheidung über den gleichzeitig gestellten Wiedereinsetzungsantrag bedürfte. 4 Die Revision war daher wegen Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes gemäß Paragraph 34, Absatz eins, und 3 VwGG zurückzuweisen, ohne dass es einer Entscheidung über den gleichzeitig gestellten Wiedereinsetzungsantrag bedürfte.

Wien, am 11. Jänner 2017

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RO2016030031.J00

Im RIS seit

06.03.2017

Zuletzt aktualisiert am

08.03.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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