TE Vwgh Beschluss 2017/4/7 Ra 2017/02/0059

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Veröffentlicht am 07.04.2017
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG);
10/07 Verwaltungsgerichtshof;

Norm

B-VG Art133 Abs6 Z1;
VwGG §25a Abs4;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 25a heute
  2. VwGG § 25a gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 25a gültig von 01.01.2017 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 25a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Beck sowie den Hofrat Mag. Dr. Köller und die Hofrätin Mag. Dr. Maurer-Kober als Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Dr. Gruber, über die Revision des A M in N, vertreten durch Dr. Groda & Partner Rechtsanwälte - Fachanwälte in D-93053 Regensburg, Galgenbergstraße 2c, gegen den Beschluss des Landesverwaltungsgerichts Oberösterreich vom 7. Dezember 2016, Zl. LVwG-601654/2/FP, betreffend Übertretung des KFG (Partei gemäß § 21 Abs. 1 Z 2 VwGG: Landespolizeidirektion Oberösterreich), den Beschluss gefasst: Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Beck sowie den Hofrat Mag. Dr. Köller und die Hofrätin Mag. Dr. Maurer-Kober als Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Dr. Gruber, über die Revision des A M in N, vertreten durch Dr. Groda & Partner Rechtsanwälte - Fachanwälte in D-93053 Regensburg, Galgenbergstraße 2c, gegen den Beschluss des Landesverwaltungsgerichts Oberösterreich vom 7. Dezember 2016, Zl. LVwG-601654/2/FP, betreffend Übertretung des KFG (Partei gemäß Paragraph 21, Absatz eins, Ziffer 2, VwGG: Landespolizeidirektion Oberösterreich), den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Begründung

1 Gemäß § 25a Abs. 4 VwGG ist eine Revision wegen Verletzung in Rechten (Art. 133 Abs. 6 Z 1 B-VG) nicht zulässig, wenn in einer Verwaltungsstrafsache 1. eine Geldstrafe von bis zu EUR 750,- 1 Gemäß Paragraph 25 a, Absatz 4, VwGG ist eine Revision wegen Verletzung in Rechten (Artikel 133, Absatz 6, Ziffer eins, B-VG) nicht zulässig, wenn in einer Verwaltungsstrafsache 1. eine Geldstrafe von bis zu EUR 750,-

- und keine Freiheitsstrafe verhängt werden durfte und 2. im Erkenntnis eine Geldstrafe von bis zu EUR 400,-- verhängt wurde.

2 Diese Voraussetzungen treffen im vorliegenden Revisionsfall zu.

3 Über den Revisionswerber wurde im Spruchpunkt 6. des Straferkenntnisses der Landespolizeidirektion Oberösterreich vom 17. Oktober 2016 wegen einer Übertretung des § 102 Abs. 3 Satz 5 KFG gemäß § 134 Abs. 3c KFG - diese Bestimmung sieht einen Strafrahmen von bis zu EUR 72,-- bzw. eine Ersatzfreiheitsstrafe bis zu 24 Stunden vor - eine Geldstrafe von EUR 60,-- (Ersatzfreiheitsstrafe von 19 Stunden) verhängt. 3 Über den Revisionswerber wurde im Spruchpunkt 6. des Straferkenntnisses der Landespolizeidirektion Oberösterreich vom 17. Oktober 2016 wegen einer Übertretung des Paragraph 102, Absatz 3, Satz 5 KFG gemäß Paragraph 134, Absatz 3 c, KFG - diese Bestimmung sieht einen Strafrahmen von bis zu EUR 72,-- bzw. eine Ersatzfreiheitsstrafe bis zu 24 Stunden vor - eine Geldstrafe von EUR 60,-- (Ersatzfreiheitsstrafe von 19 Stunden) verhängt.

4 Mit dem angefochtenen Beschluss wurde die gegen dieses verwaltungsbehördliche Straferkenntnis gerichtete Beschwerde des Revisionswerbers hinsichtlich Spruchpunkt 6. als unzulässig zurückgewiesen, hinsichtlich der übrigen Spruchpunkte erging ein gesonderter Beschluss.

5 Die Revision war daher als gemäß § 25a Abs. 4 VwGG absolut unzulässig zurückzuweisen. 5 Die Revision war daher als gemäß Paragraph 25 a, Absatz 4, VwGG absolut unzulässig zurückzuweisen.

6 Es ist sohin auch entbehrlich, die Revision (etwa wegen fehlender Einbringung durch einen Einvernehmensrechtsanwalt) zur Verbesserung an den Revisionswerber zurückzustellen (vgl. VwGH vom 11. Mai 2015, Ra 2015/02/0049, mwN). 6 Es ist sohin auch entbehrlich, die Revision (etwa wegen fehlender Einbringung durch einen Einvernehmensrechtsanwalt) zur Verbesserung an den Revisionswerber zurückzustellen vergleiche , VwGH vom 11. Mai 2015, Ra 2015/02/0049, mwN).

Wien, am 7. April 2017

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017020059.L00

Im RIS seit

01.06.2017

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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