TE Vwgh Beschluss 2022/8/1 Ra 2022/03/0107

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Veröffentlicht am 01.08.2022
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133
VwGG §45
VwGG §46
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 45 heute
  2. VwGG § 45 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 45 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 45 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 45 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 45 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2012
  1. VwGG § 46 heute
  2. VwGG § 46 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 46 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 46 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 46 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 564/1985
  7. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 31.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1985
  8. VwGG § 46 gültig von 05.01.1985 bis 31.01.1986

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Ra 2022/03/0108
Ra 2022/03/0109
Ra 2022/03/0113
Ra 2022/03/0114
Ra 2022/03/0115
Ra 2022/03/0116
Ra 2022/03/0117

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Handstanger sowie die Hofräte Mag. Samm und Dr. Himberger als Richter, unter Mitwirkung des Schriftführers Dr. Zeleny, über die „Verfassungsbeschwerden“ des S F in M (Deutschland), gegen die Beschlüsse des Verwaltungsgerichtshofes vom 10. Mai 2022, Ra 2022/03/0107-5, Ra 2022/03/0108-5, Ra 2022/03/0109-5 und Ra 2022/03/0113 bis 0117-5, sowie vom 19. Mai 2022, Ra 2022/03/0108-4, Ra 2022/03/0109-4 und Ra 2022/03/0113 bis 0117-4, betreffend Übertretungen des Salzburger Landessicherheitsgesetzes, des COVID-19-Maßnahmengesetzes und des Epidemiegesetzes 1950 sowie Beigebung eines Verfahrenshilfeverteidigers, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die „Verfassungsbeschwerden“ werden zurückgewiesen.

Begründung

1
Mit den Beschlüssen des Verwaltungsgerichtshofes vom 10. Mai 2022, Ra 2022/03/0107-5, Ra 2022/03/0108-5, Ra 2022/03/0109-5 und Ra 2022/03/0113 bis 0117-5, wurden Anträge des Einschreiters auf Verfahrenshilfe im Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof abgewiesen. Mit den Beschlüssen des Verwaltungsgerichtshofes vom 19. Mai 2022, Ra 2022/03/0108-4, Ra 2022/03/0109-4 und Ra 2022/03/0113 bis 0117-4, wurden außerordentliche Revisionen des Einschreiters gemäß § 25a Abs. 4 VwGG wegen absoluter Unzulässigkeit zurückgewiesen.Mit den Beschlüssen des Verwaltungsgerichtshofes vom 10. Mai 2022, Ra 2022/03/0107-5, Ra 2022/03/0108-5, Ra 2022/03/0109-5 und Ra 2022/03/0113 bis 0117-5, wurden Anträge des Einschreiters auf Verfahrenshilfe im Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof abgewiesen. Mit den Beschlüssen des Verwaltungsgerichtshofes vom 19. Mai 2022, Ra 2022/03/0108-4, Ra 2022/03/0109-4 und Ra 2022/03/0113 bis 0117-4, wurden außerordentliche Revisionen des Einschreiters gemäß Paragraph 25 a, Absatz 4, VwGG wegen absoluter Unzulässigkeit zurückgewiesen.
2
Mit beim Landesverwaltungsgericht Salzburg eingebrachten Eingaben vom 23. Juni 2022 erhebt der Einschreiter gegen diese Beschlüsse jeweils „Verfassungsbeschwerde“.
3
Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes sind (abgesehen von den Möglichkeiten der Wiederaufnahme des Verfahrens und der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß §§ 45 und 46 VwGG) unabänderlich, unanfechtbar und endgültig. Der Verwaltungsgerichtshof kann seine Entscheidungen daher auch nicht von sich aus abändern (vgl. VwGH 16.12.2019, Ra 2018/03/0089).Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes sind (abgesehen von den Möglichkeiten der Wiederaufnahme des Verfahrens und der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß Paragraphen 45, und 46 VwGG) unabänderlich, unanfechtbar und endgültig. Der Verwaltungsgerichtshof kann seine Entscheidungen daher auch nicht von sich aus abändern vergleiche , VwGH 16.12.2019, Ra 2018/03/0089).
4
Die Eingaben vom 23. Juni 2022 waren daher gemäß § 34 Abs. 1 VwGG ohne weiteres Verfahren als unzulässig zurückzuweisen.Die Eingaben vom 23. Juni 2022 waren daher gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG ohne weiteres Verfahren als unzulässig zurückzuweisen.
5
Abschließend wird der Antragsteller darauf hingewiesen, dass in Hinkunft allfällige vergleichbare Eingaben prinzipiell als rechtsmissbräuchlich eingebracht qualifiziert und ohne weitere Bearbeitung und ohne weitere Verständigung zu den Akten genommen werden. Gegenüber dem Einschreiter ist nämlich klargestellt, dass für Eingaben wie die vorliegenden kein gesetzlicher Raum besteht (vgl. VwGH 12.11.2021, So 2021/03/0012).Abschließend wird der Antragsteller darauf hingewiesen, dass in Hinkunft allfällige vergleichbare Eingaben prinzipiell als rechtsmissbräuchlich eingebracht qualifiziert und ohne weitere Bearbeitung und ohne weitere Verständigung zu den Akten genommen werden. Gegenüber dem Einschreiter ist nämlich klargestellt, dass für Eingaben wie die vorliegenden kein gesetzlicher Raum besteht vergleiche , VwGH 12.11.2021, So 2021/03/0012).

Wien, am 1. August 2022

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2022030107.L01

Im RIS seit

22.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

20.09.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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