TE Vwgh Beschluss 2023/10/5 Fr 2023/02/0008

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Veröffentlicht am 05.10.2023
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §33 Abs1
VwGG §38 Abs4
VwGG §56 Abs1
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008
  1. VwGG § 38 heute
  2. VwGG § 38 gültig ab 15.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2021
  3. VwGG § 38 gültig von 01.01.2014 bis 14.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 38 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 38 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 38 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Fr 2023/02/0009

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Mag. Dr. Köller, die Hofrätin Mag. Dr. Maurer-Kober sowie den Hofrat Mag. Straßegger als Richter und Richterin, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag.a Schörner, über die Fristsetzungsanträge der antragstellenden Parteien 1. S und 2. S, beide in I, beide vertreten durch Mag. Martin Josef Walser, Rechtsanwalt in 6020 Innsbruck, Maximilianstraße 9, gegen das Landesverwaltungsgericht Tirol wegen Verletzung der Entscheidungspflicht in einer Angelegenheit nach der StVO, den Beschluss gefasst:Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Mag. Dr. Köller, die Hofrätin Mag. Dr. Maurer-Kober sowie den Hofrat Mag. Straßegger als Richter und Richterin, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag.a Schörner, über die Fristsetzungsanträge der antragstellenden Parteien 1. S und 2. S, beide in römisch eins, beide vertreten durch Mag. Martin Josef Walser, Rechtsanwalt in 6020 Innsbruck, Maximilianstraße 9, gegen das Landesverwaltungsgericht Tirol wegen Verletzung der Entscheidungspflicht in einer Angelegenheit nach der StVO, den Beschluss gefasst:

Spruch

Der Fristsetzungsantrag wird als gegenstandslos geworden erklärt und das Verfahren eingestellt.

Das Land Tirol hat den antragstellenden Parteien Aufwendungen in der Höhe von € 793,20 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

1
Mit dem am 31. August 2023 eingebrachten Fristsetzungsantrag beantragten die antragstellenden Parteien, dem Landesverwaltungsgericht Tirol für die Entscheidung über ihre - dort am 2. Jänner 2023 eingelangte - Beschwerde vom 28. Dezember 2022 gegen den Bescheid der Landespolizeidirektion Tirol vom 14. Dezember 2022 betreffend Feststellungsantrag iA StVO eine angemessene Frist zu setzen.
2
Das Verwaltungsgericht legte diesen Antrag am 21. September 2023 gemeinsam mit seinem das Beschwerdeverfahren erledigenden Erkenntnis vom 14. September 2023, LVwG-2023/41/0015-4, sowie die Zustellnachweise gegenüber den antragstellenden Parteien, dem Verwaltungsgerichtshof vor.
3
Da das Verwaltungsgericht seiner Entscheidungspflicht mit der Entscheidung vom 14. September 2023 nachgekommen ist, war der Fristsetzungsantrag (vgl. zu dessen grundsätzlicher Zulässigkeit VwGH 21.8.2023, Fr 2023/03/0011) gemäß § 38 Abs. 4 erster Satz VwGG in sinngemäßer Anwendung des § 33 Abs. 1 VwGG als gegenstandslos geworden zu erklären und das Verfahren einzustellen.Da das Verwaltungsgericht seiner Entscheidungspflicht mit der Entscheidung vom 14. September 2023 nachgekommen ist, war der Fristsetzungsantrag vergleiche , zu dessen grundsätzlicher Zulässigkeit VwGH 21.8.2023, Fr 2023/03/0011) gemäß Paragraph 38, Absatz 4, erster Satz VwGG in sinngemäßer Anwendung des Paragraph 33, Absatz eins, VwGG als gegenstandslos geworden zu erklären und das Verfahren einzustellen.
4
Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014.Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf Paragraphen 47, ff, insbesondere auf Paragraph 56, Absatz eins, VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014.

Wien, am 5. Oktober 2023

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:FR2023020008.F00

Im RIS seit

31.10.2023

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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