TE Vwgh Beschluss 2023/10/25 Fr 2023/10/0003

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Veröffentlicht am 25.10.2023
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs1 Z2
B-VG Art133 Abs7
VwGG §34 Abs1
VwGG §38
VwGG §42a
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 38 heute
  2. VwGG § 38 gültig ab 15.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2021
  3. VwGG § 38 gültig von 01.01.2014 bis 14.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 38 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 38 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 38 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Grünstäudl und die Hofrätin Dr. Leonhartsberger sowie den Hofrat Dr. Eisner als Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag.a Prendinger, in der Säumnisbeschwerdesache des Dir. Mag. E R in W, vertreten durch die Reif und Partner Rechtsanwälte OG in 1060 Wien, Mariahilfer Straße 23-25, betreffend Verletzung der Entscheidungspflicht in einer Angelegenheit nach dem Privatschulgesetz (belangte Behörde vor dem Verwaltungsgericht: Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung), den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Säumnisbeschwerde wird zurückgewiesen.

Begründung

1
Mit Säumnisbeschwerde „gemäß Art 132 B-VG“ vom 31. August 2023 beantragte der Beschwerdeführer, der Verwaltungsgerichtshof möge in einer näher bezeichneten Angelegenheit nach dem Privatschulgesetz „in der Sache selbst erkennen“ und den Bescheid des Bundeministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom 21. November 2022 dahingehend abändern, „dass dem Beschwerdeführer vollinhaltlich Recht gegeben wird [...]“. Begründend wurde ausgeführt, die am 20. Dezember 2022 zur Post gegebene, an das „Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung“ gerichtete Beschwerde sei „von dieser Behörde“ noch nicht erledigt worden.Mit Säumnisbeschwerde „gemäß Artikel 132, B-VG“ vom 31. August 2023 beantragte der Beschwerdeführer, der Verwaltungsgerichtshof möge in einer näher bezeichneten Angelegenheit nach dem Privatschulgesetz „in der Sache selbst erkennen“ und den Bescheid des Bundeministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom 21. November 2022 dahingehend abändern, „dass dem Beschwerdeführer vollinhaltlich Recht gegeben wird [...]“. Begründend wurde ausgeführt, die am 20. Dezember 2022 zur Post gegebene, an das „Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung“ gerichtete Beschwerde sei „von dieser Behörde“ noch nicht erledigt worden.
2
Dabei übersieht der Beschwerdeführer, dass der Verwaltungsgerichtshof seit dem Inkrafttreten der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, BGBl I Nr. 51/2012, nicht mehr mit einer Säumnisbeschwerde angerufen werden kann. Vorgesehen ist bei Verletzung der Entscheidungspflicht des - gemäß Art. 130 Abs. 1 Z 1 B-VG zur Entscheidung über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit zuständigen - Verwaltungsgerichtes lediglich ein Fristsetzungsantrag nach Art. 133 Abs. 1 Z 2 und Abs. 7 B-VG in Verbindung mit den §§ 38 und 42a VwGG. Mit einem solchen kann jedoch nicht, wie vom Beschwerdeführer eindeutig angestrebt wird, eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes in der Sache (anstelle des dafür zuständigen Verwaltungsgerichtes) erreicht werden, weshalb eine Umdeutung der vorliegenden Beschwerde in einen - zulässigen - Fristsetzungsantrag (der die in § 38 Abs. 3 VwGG geforderten Angaben zu enthalten hat) nicht in Betracht kommt (vgl. VwGH 21.4.2017, Fr 2017/03/0005; 28.11.2014, Fr 2014/01/0051).Dabei übersieht der Beschwerdeführer, dass der Verwaltungsgerichtshof seit dem Inkrafttreten der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 51 aus 2012,, nicht mehr mit einer Säumnisbeschwerde angerufen werden kann. Vorgesehen ist bei Verletzung der Entscheidungspflicht des - gemäß Artikel 130, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG zur Entscheidung über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit zuständigen - Verwaltungsgerichtes lediglich ein Fristsetzungsantrag nach Artikel 133, Absatz eins, Ziffer 2 und Absatz 7, B-VG in Verbindung mit den Paragraphen 38 und 42 a VwGG. Mit einem solchen kann jedoch nicht, wie vom Beschwerdeführer eindeutig angestrebt wird, eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes in der Sache (anstelle des dafür zuständigen Verwaltungsgerichtes) erreicht werden, weshalb eine Umdeutung der vorliegenden Beschwerde in einen - zulässigen - Fristsetzungsantrag (der die in Paragraph 38, Absatz 3, VwGG geforderten Angaben zu enthalten hat) nicht in Betracht kommt vergleiche , VwGH 21.4.2017, Fr 2017/03/0005; 28.11.2014, Fr 2014/01/0051).
3
Die Säumnisbeschwerde war daher gemäß § 34 Abs. 1 iVm § 38 Abs. 4 VwGG zurückzuweisen.Die Säumnisbeschwerde war daher gemäß Paragraph 34, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 38, Absatz 4, VwGG zurückzuweisen.

Wien, am 25. Oktober 2023

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:FR2023100003.F00

Im RIS seit

30.11.2023

Zuletzt aktualisiert am

05.12.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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