TE Vwgh Beschluss 2024/3/21 Ra 2023/02/0224

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Veröffentlicht am 21.03.2024
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
90/01 Straßenverkehrsordnung

Norm

StVO 1960 §52 lita Z11a
StVO 1960 §99 Abs3 lita
VwGG §25a Abs4
  1. StVO 1960 § 52 heute
  2. StVO 1960 § 52 gültig ab 01.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2024
  3. StVO 1960 § 52 gültig von 01.06.2019 bis 30.06.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2019
  4. StVO 1960 § 52 gültig von 31.05.2011 bis 31.05.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2011
  5. StVO 1960 § 52 gültig von 26.03.2009 bis 30.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  6. StVO 1960 § 52 gültig von 01.07.2005 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  7. StVO 1960 § 52 gültig von 01.07.1999 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/1998
  8. StVO 1960 § 52 gültig von 01.09.1998 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/1998
  9. StVO 1960 § 52 gültig von 01.10.1994 bis 31.08.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  10. StVO 1960 § 52 gültig von 01.03.1989 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 86/1989
  11. StVO 1960 § 52 gültig von 01.06.1987 bis 28.02.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 213/1987
  1. StVO 1960 § 99 heute
  2. StVO 1960 § 99 gültig ab 30.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  3. StVO 1960 § 99 gültig von 01.05.2026 bis 29.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  4. StVO 1960 § 99 gültig von 01.03.2024 bis 30.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2023
  5. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2021 bis 29.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  6. StVO 1960 § 99 gültig von 31.03.2013 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2013
  7. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2012 bis 30.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  8. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2011
  9. StVO 1960 § 99 gültig von 31.05.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2011
  10. StVO 1960 § 99 gültig von 01.09.2009 bis 30.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  11. StVO 1960 § 99 gültig von 26.03.2009 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2009
  12. StVO 1960 § 99 gültig von 02.04.2005 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  13. StVO 1960 § 99 gültig von 25.05.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2002
  14. StVO 1960 § 99 gültig von 01.01.2002 bis 24.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2002
  15. StVO 1960 § 99 gültig von 24.07.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/1999
  16. StVO 1960 § 99 gültig von 22.07.1998 bis 23.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  17. StVO 1960 § 99 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/1998
  18. StVO 1960 § 99 gültig von 28.01.1997 bis 05.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/1997
  19. StVO 1960 § 99 gültig von 01.10.1994 bis 27.01.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  20. StVO 1960 § 99 gültig von 01.05.1986 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 105/1986
  1. VwGG § 25a heute
  2. VwGG § 25a gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 25a gültig von 01.01.2017 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 25a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Mag. Nedwed als Richter sowie die Hofrätinnen Mag. Dr. Maurer-Kober und Mag. Schindler als Richterinnen, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag.a Andrés, in der Revisionssache des S in N, gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes vom 22. Jänner 2024, Ra 2023/02/0224-6, betreffend Verfahrenshilfe zur Erhebung einer außerordentlichen Revision gegen den Beschluss des Landesverwaltungsgerichts Oberösterreich vom 17. Oktober 2023, LVwG-606181/5/SSt, dieses betreffend Abweisung eines Verfahrenshilfeantrags in einer Angelegenheit der Übertretung der StVO (belangte Behörde vor dem Verwaltungsgericht: Bezirkshauptmannschaft Ried), den Beschluss gefasst:

Spruch

Die als Revision zu wertende Eingabe des Antragstellers vom 23. Jänner 2024 wird zurückgewiesen.

Begründung

1
Mit Beschluss vom 17. Oktober 2023, LVwG-606181/5/SSt, wurde der Antrag des Antragstellers auf Gewährung von Verfahrenshilfe für das Beschwerdeverfahren gegen das Straferkenntnis der Bezirkshauptmannschaft Ried vom 26. Juli 2023, mit dem über Antragsteller wegen einer Geschwindigkeitsübertretung nach § 52 lit. a Z 11a StVO gemäß § 99 Abs. 3 lit. a StVO eine Geldstrafe von € 30,-- (Ersatzfreiheitsstrafe 13 Stunden) verhängt worden war, vom Landesverwaltungsgericht Oberösterreich (Verwaltungsgericht) abgewiesen und die Revision für unzulässig erklärt.Mit Beschluss vom 17. Oktober 2023, LVwG-606181/5/SSt, wurde der Antrag des Antragstellers auf Gewährung von Verfahrenshilfe für das Beschwerdeverfahren gegen das Straferkenntnis der Bezirkshauptmannschaft Ried vom 26. Juli 2023, mit dem über Antragsteller wegen einer Geschwindigkeitsübertretung nach Paragraph 52, Litera a, Ziffer 11 a, StVO gemäß Paragraph 99, Absatz 3, Litera a, StVO eine Geldstrafe von € 30,-- (Ersatzfreiheitsstrafe 13 Stunden) verhängt worden war, vom Landesverwaltungsgericht Oberösterreich (Verwaltungsgericht) abgewiesen und die Revision für unzulässig erklärt.
2
Der fristgerecht eingebrachte Antrag auf Verfahrenshilfe vom 4. Dezember 2023 zur Erhebung einer Revision gegen diesen Beschluss - verbunden mit dem Ersuchen um eine Fristverlängerung zur näheren Ausführung des Verfahrenshilfeantrags - wurde mit hg. Beschluss vom 12. Dezember 2023, Ra 2023/02/0224-3, unter Hinweis auf die aufgrund § 25a Abs. 4 VwGG fallbezogen vorliegende absolute Unzulässigkeit einer Revision wegen Verletzung in Rechten (vgl. etwa VwGH 1.9.2022, Ra 2022/03/0205), als aussichtslos abgewiesen.Der fristgerecht eingebrachte Antrag auf Verfahrenshilfe vom 4. Dezember 2023 zur Erhebung einer Revision gegen diesen Beschluss - verbunden mit dem Ersuchen um eine Fristverlängerung zur näheren Ausführung des Verfahrenshilfeantrags - wurde mit hg. Beschluss vom 12. Dezember 2023, Ra 2023/02/0224-3, unter Hinweis auf die aufgrund Paragraph 25 a, Absatz 4, VwGG fallbezogen vorliegende absolute Unzulässigkeit einer Revision wegen Verletzung in Rechten vergleiche , etwa VwGH 1.9.2022, Ra 2022/03/0205), als aussichtslos abgewiesen.
3
Mit Schreiben vom 16. Jänner 2024 begehrte der Antragsteller beim Verwaltungsgerichtshof unter näherer Begründung erneut Verfahrenshilfe zur Bekämpfung des zitierten Beschlusses des Verwaltungsgerichts vom 17. Oktober 2023. Da darin kein über die Angaben im Verfahrenshilfeantrag vom 4. Dezember 2023 in sachlicher oder rechtlicher Hinsicht hinausgehendes Vorbringen erstattet wurde, wurde dieser Antrag mit hg. Beschluss vom 22. Jänner 2024, Ra 2023/02/0224-6, wegen entschiedener Sache zurückgewiesen.
4
In dem vorliegenden, gegen VwGH 22.1.2024, Ra 2023/02/0224-6, gerichteten Schreiben vom 23. Jänner 2024 führt der Antragsteller an, eigentlich habe er erst mit seinem Schriftsatz vom 16. Jänner 2024 tatsächlich erstmals einen Verfahrenshilfeantrag beim Verwaltungsgerichtshof gestellt, zuvor habe er lediglich um eine Fristverlängerung angesucht. Er habe nämlich die offene Frist zur Erhebung einer außerordentlichen Revision nutzen wollen, um bis dahin dem Verwaltungsgerichtshof einen Antrag auf Verfahrenshilfe „gegen den Beschluss LVwG-60181/5/SSt zukommen zu lassen“. Er ersuche, in der Sache neu zu entscheiden bzw. den Beschluss Ra 2023/02/0224-6 zurückzunehmen.
5
Gegen Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes, auch betreffend Verfahrenshilfe, ist ein Rechtsmittel unzulässig, weshalb diese als Revision zu wertenden Eingabe zurückzuweisen war.

Abschließend wird der Einschreiter darauf hingewiesen, dass in Hinkunft allfällige vergleichbare Eingaben prinzipiell als rechtsmissbräuchlich eingebracht qualifiziert und ohne weitere Bearbeitung und ohne weitere Verständigung des Einschreiters zu den Akten genommen werden. Gegenüber dem Einschreiter ist nämlich klargestellt, dass für Eingaben wie die vorliegende kein gesetzlicher Raum besteht.

6
Der Antragsteller wird darauf hingewiesen, dass weitere Eingaben in dieser erledigten Rechtssache keiner Behandlung mehr zugeführt werden.

Wien, am 21. März 2024

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:RA2023020224.L00

Im RIS seit

17.04.2024

Zuletzt aktualisiert am

17.04.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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