TE Vwgh Beschluss 2024/11/12 Fr 2024/07/0006

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Veröffentlicht am 12.11.2024
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AufwandersatzV VwGH 2014 §1 Z1 lita
AWG 2002 §6 Abs6 Z1
VwGG §38 Abs4 erster Satz
VwGG §47ff
VwGG §56 Abs1 zweiter Satz
  1. AWG 2002 § 6 heute
  2. AWG 2002 § 6 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 200/2021
  3. AWG 2002 § 6 gültig von 01.08.2019 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2019
  4. AWG 2002 § 6 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  5. AWG 2002 § 6 gültig von 01.01.2014 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  6. AWG 2002 § 6 gültig von 21.06.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  7. AWG 2002 § 6 gültig von 16.02.2011 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2011
  8. AWG 2002 § 6 gültig von 12.07.2007 bis 15.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2007
  9. AWG 2002 § 6 gültig von 01.04.2006 bis 11.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2006
  10. AWG 2002 § 6 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2004
  11. AWG 2002 § 6 gültig von 02.11.2002 bis 31.12.2004
  1. VwGG § 38 heute
  2. VwGG § 38 gültig ab 15.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2021
  3. VwGG § 38 gültig von 01.01.2014 bis 14.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 38 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 38 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 38 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch die Vorsitzende Senatspräsidentin Dr. Hinterwirth sowie den Hofrat Mag. Haunold und die Hofrätin Dr. Holzinger als Richterinnen und Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag.a Bamer, über den Fristsetzungsantrag der E GmbH in M, vertreten durch Ing. Dr. Joachim Stock, Rechtsanwalt in 6020 Innsbruck, Museumstraße 8, gegen das Landesverwaltungsgericht Tirol betreffend einen Feststellungsantrag gemäß § 6 Abs. 6 Z 1 AWG 2002, den Beschluss gefasst:Der Verwaltungsgerichtshof hat durch die Vorsitzende Senatspräsidentin Dr. Hinterwirth sowie den Hofrat Mag. Haunold und die Hofrätin Dr. Holzinger als Richterinnen und Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag.a Bamer, über den Fristsetzungsantrag der E GmbH in M, vertreten durch Ing. Dr. Joachim Stock, Rechtsanwalt in 6020 Innsbruck, Museumstraße 8, gegen das Landesverwaltungsgericht Tirol betreffend einen Feststellungsantrag gemäß Paragraph 6, Absatz 6, Ziffer eins, AWG 2002, den Beschluss gefasst:

Spruch

Der Fristsetzungsantrag wird als gegenstandslos geworden erklärt und das Verfahren eingestellt.

Der Bund hat der antragstellenden Partei Aufwendungen in der Höhe von € 793,20 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen. Das Mehrbegehren wird abgewiesen.

Begründung

1
Das Landesverwaltungsgericht Tirol (im Folgenden: Verwaltungsgericht) hat dem Fristsetzungsantrag vom 12. September 2024 entsprochen, indem es das Erkenntnis vom 23. Oktober 2024, Zl. LVwG-2022/44/2935-2, erlassen hat (elektronische Zustellung am 24. Oktober 2024), mit dem über die dem Verwaltungsgericht am 17. November 2022 zur Entscheidung vorgelegte Beschwerde abgesprochen wurde.
2
Der Fristsetzungsantrag und eine Abschrift des Erkenntnisses wurden dem Verwaltungsgerichtshof am 28. Oktober 2024 (Datum des Einlangens) vorgelegt.
3
Durch die genannte Entscheidung (nach Einbringung des Fristsetzungsantrages beim Verwaltungsgericht, aber noch vor dessen Vorlage an den Verwaltungsgerichtshof) wurde die antragstellende Partei in Bezug auf das Begehren im Fristsetzungsantrag klaglos gestellt (VwGH 18.1.2021, Fr 2020/07/0005, mwN).
4
Der Fristsetzungsantrag war daher gemäß § 38 Abs. 4 erster Satz VwGG in nichtöffentlicher Sitzung mit Beschluss als gegenstandslos geworden zu erklären und das Verfahren einzustellen.Der Fristsetzungsantrag war daher gemäß Paragraph 38, Absatz 4, erster Satz VwGG in nichtöffentlicher Sitzung mit Beschluss als gegenstandslos geworden zu erklären und das Verfahren einzustellen.
5
Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014. Das den Betrag gemäß § 1 Z 1 lit. a zweiter Tatbestand der genannten Verordnung übersteigende Mehrbegehren war abzuweisen (vgl. dazu, dass ERV-Kosten und die Umsatzsteuer vom pauschalierten Aufwandersatz abgedeckt sind, VwGH 30.9.2024, Fr 2024/04/0009, mwN).Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf Paragraphen 47, ff, insbesondere auf Paragraph 56, Absatz eins, zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014. Das den Betrag gemäß Paragraph eins, Ziffer eins, Litera a, zweiter Tatbestand der genannten Verordnung übersteigende Mehrbegehren war abzuweisen vergleiche , dazu, dass ERV-Kosten und die Umsatzsteuer vom pauschalierten Aufwandersatz abgedeckt sind, VwGH 30.9.2024, Fr 2024/04/0009, mwN).

Wien, am 12. November 2024

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:FR2024070006.F00

Im RIS seit

17.12.2024

Zuletzt aktualisiert am

17.12.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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