TE Vwgh Beschluss 2024/12/10 Ko 2024/03/0008

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Veröffentlicht am 10.12.2024
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs1 Z3
VwGG §34 Abs1
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Lehofer und den Hofrat Dr. Faber als Richter sowie die Hofrätin Dr.in Sabetzer als Richterin, unter Mitwirkung des Schriftführers Dr. Zeleny, über die Anträge des A R, auf Entscheidung eines Kompetenzkonfliktes, den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Anträge werden zurückgewiesen.

Begründung

1
Mit Eingabe vom 10. November 2024 stellte der Einschreiter einen Antrag auf Entscheidung eines Kompetenzkonfliktes, in dem er als Behörden bzw. Gerichte „StA Innsbruck, LVwG, VwGH, VfGH, Bezirkshauptmsch.“ nennt. Bezug genommen wird in der Eingabe konkret auf eine Geschäftszahl des Verwaltungsgerichtshofes (Ra 2015/07/0166), eine Geschäftszahl eines Verwaltungsgerichtes („Zahl: LVwG-2015/37/2234-15“) sowie auf ein „offenes Erkenntnis“ eines Verwaltungsgerichtes, womit offenbar ein noch anhängiges Verfahren gemeint ist („Zl. LVwG-144/28-2024“). In einer weiteren Eingabe vom selben Tag wird überdies auf eine „VwGH-Eingangsbestaetigung“ und einen Geschäftsfall des Bezirksgerichts Kitzbühel Bezug genommen. Mit Eingabe vom 16. November 2024 wird - neben der bereits genannten Geschäftszahl des Verwaltungsgerichtshofes und der bereits genannten „VwGH-Eingangsbestaetigung“ - auf einen Bescheid eines Gemeindeamtes vom 29. April 2013 Bezug genommen. Mit einer weiteren Eingabe vom 16. November 2024 wird - neben in den zuvor bezogenen Eingaben bereits genannten Geschäftsfällen - eine weitere Geschäftszahl eines Verwaltungsgerichts genannt („Zl. 2024/37/2538/1-2024“).
2
Gemäß Art. 133 Abs. 1 Z 3 B-VG erkennt der Verwaltungsgerichtshof über Kompetenzkonflikte zwischen Verwaltungsgerichten oder zwischen einem Verwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof.Gemäß Artikel 133, Absatz eins, Ziffer 3, B-VG erkennt der Verwaltungsgerichtshof über Kompetenzkonflikte zwischen Verwaltungsgerichten oder zwischen einem Verwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof.
3
Geschäftsfälle von Verwaltungsbehörden oder der ordentlichen Gerichten können einen Kompetenzkonflikt im Sinne des Art. 133 Abs. 1 Z 3 B-VG nicht begründen. Dass es sich bei den Geschäftsfällen des Verwaltungsgerichtshofes und von Verwaltungsgerichten um „dieselbe Sache“ iSd. § 43 Abs. 1 bzw. § 46 Abs. 1 VfGG iVm. § 71 VwGG handelt, legt der Einschreiter nicht dar. Ebenso wenig wird ein Kompetenzkonflikt im Sinne des Art. 133 Abs. 1 Z 3 B-VG durch eine Eingangsbestätigung des VwGH begründet.Geschäftsfälle von Verwaltungsbehörden oder der ordentlichen Gerichten können einen Kompetenzkonflikt im Sinne des Artikel 133, Absatz eins, Ziffer 3, B-VG nicht begründen. Dass es sich bei den Geschäftsfällen des Verwaltungsgerichtshofes und von Verwaltungsgerichten um „dieselbe Sache“ iSd. Paragraph 43, Absatz eins, bzw. Paragraph 46, Absatz eins, VfGG in Verbindung mit Paragraph 71, VwGG handelt, legt der Einschreiter nicht dar. Ebenso wenig wird ein Kompetenzkonflikt im Sinne des Artikel 133, Absatz eins, Ziffer 3, B-VG durch eine Eingangsbestätigung des VwGH begründet.
4
Die Anträge waren daher wegen Unzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes ohne weiteres Verfahren zurückzuweisen.

Wien, am 10. Dezember 2024

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2024:KO2024030008.K00

Im RIS seit

07.01.2025

Zuletzt aktualisiert am

27.01.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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