TE Vwgh Beschluss 2025/2/20 Ra 2025/13/0017

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Veröffentlicht am 20.02.2025
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs1 Z1
B-VG Art144 Abs3
VwGG §34 Abs1
VwRallg
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 144 heute
  2. B-VG Art. 144 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  5. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1981 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 350/1981
  8. B-VG Art. 144 gültig von 01.07.1976 bis 31.07.1981 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 144 gültig von 25.12.1946 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 144 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 144 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Betreff

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Bachler und den Hofrat MMag. Maislinger sowie die Hofrätin Dr. Reinbacher als Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag. Lukacic-Marinkovic, über die Revision des V vereins in G, vertreten durch die Battlogg Rechtsanwalts GmbH in 6780 Schruns, Gerichtsweg 2, gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Vorarlberg vom 8. September 2023, Zl. LVwG-477-1/2023-R10, betreffend Zurückweisung eines Feststellungsantrags (in einer Angelegenheit betreffend Vorarlberger Tourismusgesetz) (belangte Behörde vor dem Verwaltungsgericht: Bürgermeister der Landeshauptstadt Bregenz; weitere Partei: Vorarlberger Landesregierung), den Beschluss gefasst:Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Bachler und den Hofrat MMag. Maislinger sowie die Hofrätin Dr. Reinbacher als Richter, unter Mitwirkung der Schriftführerin Mag. Lukacic-Marinkovic, über die Revision des römisch fünf vereins in G, vertreten durch die Battlogg Rechtsanwalts GmbH in 6780 Schruns, Gerichtsweg 2, gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Vorarlberg vom 8. September 2023, Zl. LVwG-477-1/2023-R10, betreffend Zurückweisung eines Feststellungsantrags (in einer Angelegenheit betreffend Vorarlberger Tourismusgesetz) (belangte Behörde vor dem Verwaltungsgericht: Bürgermeister der Landeshauptstadt Bregenz; weitere Partei: Vorarlberger Landesregierung), den Beschluss gefasst:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Begründung

1
Nachdem der revisionswerbende Verein vom Bürgermeister aufgefordert worden war, zur Überprüfung der im Zeitraum März 2021 bis November 2022 abzuführenden Gästetaxe Unterlagen zu übermitteln, beantragte der Revisionswerber mit einer an den Bürgermeister gerichteten Eingabe vom 14. Dezember 2022, es möge mittels Bescheid darüber abgesprochen werden, ob der Revisionswerber die vom Bürgermeister geforderten, näher bezeichneten Informationen bekannt geben müsse.
2
Mit Bescheid vom 15. Dezember 2022 wies der Bürgermeister diesen Antrag als unzulässig zurück.
3
Der Revisionswerber erhob gegen diesen Bescheid Beschwerde.
4
Mit Beschwerdevorentscheidung vom 23. Jänner 2023 wies der Bürgermeister die Beschwerde als unbegründet ab.
5
Der Revisionswerber beantragte die Vorlage der Beschwerde an das Verwaltungsgericht.
6
Mit (dem auch hier angefochtenen) Erkenntnis vom 8. September 2023 gab das Landesverwaltungsgericht der Beschwerde keine Folge. Es sprach aus, dass eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof unzulässig sei.
7
Der Revisionswerber erhob gegen dieses Erkenntnis sowohl Revision an den Verwaltungsgerichtshof als auch Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof.
8
Mit Beschluss vom 12. Juni 2024, Ra 2023/13/0153-13, wies der Verwaltungsgerichtshof die Revision zurück. In der Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, Gegenstand des Beschwerdeverfahrens war die Rechtmäßigkeit der Zurückweisung des Feststellungsantrages vom 14. Dezember 2022. Indem die Revision ausschließlich inhaltliche Ausführungen zur Anwendbarkeit der Gästetaxe enthält, vermag sie es nicht, in Bezug auf das angefochtene Erkenntnis eine Rechtsfrage grundsätzlicher Bedeutung aufzuzeigen.
9
Nach übereinstimmenden Angaben in der Revision und im Vorlagebericht des Verwaltungsgerichts (in den vorgelegten Verfahrensakten befinden sich die Beschlüsse des Verfassungsgerichtshofes nicht) lehnte der Verfassungsgerichtshof die Behandlung der Beschwerde mit Beschluss vom 26. November 2024, E 3279/2023, ab. Über nachträglichen Antrag trat der Verfassungsgerichtshof die Beschwerde mit Beschluss vom 18. Dezember 2024, E 3279/2023-12, an den Verwaltungsgerichtshof ab.Nach übereinstimmenden Angaben in der Revision und im Vorlagebericht des Verwaltungsgerichts (in den vorgelegten Verfahrensakten befinden sich die Beschlüsse des Verfassungsgerichtshofes nicht) lehnte der Verfassungsgerichtshof die Behandlung der Beschwerde mit Beschluss vom 26. November 2024, E 3279 aus 2023,, ab. Über nachträglichen Antrag trat der Verfassungsgerichtshof die Beschwerde mit Beschluss vom 18. Dezember 2024, E 3279/2023-12, an den Verwaltungsgerichtshof ab.
10
Gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts vom 8. September 2023 richtet sich auch die nunmehr vorliegende (mit 28. Jänner 2025 datierte) Revision, die zu ihrer Rechtzeitigkeit auf den Beschluss des Verfassungsgerichtshofes über die Abtretung der Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof verweist.
11
Die Revision ist nicht zulässig.
12
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes, dass eine nach Abtretung der Beschwerde durch den Verfassungsgerichtshof an den Verwaltungsgerichtshof erhobene Revision wegen Verbrauchs des Revisionsrechts zurückzuweisen ist, wenn der Revisionswerber bereits vorher eine Revision gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts eingebracht hat (vgl. z.B. VwGH 5.5.2021, Ra 2021/16/0026; 17.5.2024, Ra 2024/04/0160, je mwN; vgl. auch - zum auch hier vorliegenden Fall der Zurückweisung der ersten Revision mangels Darlegung einer Rechtsfrage iSd Art. 133 Abs. 4 B-VG - VwGH 12.6.2019, Ra 2019/13/0018; 22.2.2024, Ra 2024/21/0023, je mwN). Der Revisionswerber hat sein Revisionsrecht bereits durch die Erhebung der zu Ra 2023/13/0153 erhobenen Revision verbraucht.Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes, dass eine nach Abtretung der Beschwerde durch den Verfassungsgerichtshof an den Verwaltungsgerichtshof erhobene Revision wegen Verbrauchs des Revisionsrechts zurückzuweisen ist, wenn der Revisionswerber bereits vorher eine Revision gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts eingebracht hat vergleiche , z.B. VwGH 5.5.2021, Ra 2021/16/0026; 17.5.2024, Ra 2024/04/0160, je mwN; vergleiche , auch - zum auch hier vorliegenden Fall der Zurückweisung der ersten Revision mangels Darlegung einer Rechtsfrage iSd Artikel 133, Absatz 4, B-VG - VwGH 12.6.2019, Ra 2019/13/0018; 22.2.2024, Ra 2024/21/0023, je mwN). Der Revisionswerber hat sein Revisionsrecht bereits durch die Erhebung der zu Ra 2023/13/0153 erhobenen Revision verbraucht.
13
Die Revision war sohin gemäß § 34 Abs. 1 VwGG ohne weiteres Verfahren mit Beschluss zurückzuweisen.Die Revision war sohin gemäß Paragraph 34, Absatz eins, VwGG ohne weiteres Verfahren mit Beschluss zurückzuweisen.

Wien, am 20. Februar 2025

Schlagworte

Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtsanspruch Antragsrecht Anfechtungsrecht VwRallg9/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2025:RA2025130017.L00

Im RIS seit

13.03.2025

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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