Entscheidungen zu § 271 ABGB

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

248 Dokumente

Entscheidungen 61-90 von 248

TE OGH 1998/12/23 7Ob258/98m

Begründung: Der mj. Daniel und der mj. Tobias sind die außerehelichen Kinder des Kindesvaters Walter F***** und der Kindesmutter Elisabeth W*****. Der Kindesvater ist zu monatlichen Unterhaltsleistungen von S 1.800,- ab 1. 7. 1992 für Daniel und von S 700,- für Tobias ab 20. 8. 1990 verpflichtet. Mit Beschluß des Erstgerichtes vom 2. 9. 1996, ON 25, wurden für Daniel Titelvorschüsse von S 2.000,- für 1. 8. 1996 bis 31. 7. 1999, mit Beschluß vom 12. 9. 1996, ON 26, für Tobias sol... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.12.1998

TE OGH 1998/10/29 6Ob175/98y

Entscheidungsgründe: Die im Firmenbuch des Landesgerichtes Salzburg eingetragene klagende Gesellschaft mbH ist Eigentümerin einer in Österreich gelegenen Liegenschaft, an der dem Beklagten ein Fruchtgenußrecht eingeräumt werden sollte. Gesellschafter der Klägerin waren eine holländische Gesellschaft (die A*****) mit Geschäftsanteilen von 95 % sowie der Beklagte mit einem Geschäftsanteil von 5 %. Der Beklagte war bei der Klägerin Alleingeschäftsführer und auch bei der angeführten... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 29.10.1998

TE OGH 1998/4/29 9ObA86/98g

Begründung: Rechtliche Beurteilung Vorauszuschicken ist, daß der Beklagte entgegen seiner Ansicht keine ordentliche Revision erheben kann, da sich die Revisionszulässigkeit seit 1.1.1995 im vorliegenden Fall nicht mehr nach § 46 Abs 1 Z 2 ASGG (alt) richtet, sondern ausschließlich nach dem novellierten § 46 Abs 1 ASGG (BGBl 1994/624). Im übrigen ist eine allfällige "Unzuständigkeit" des Landesgerichtes Salzburg "als Arbeits- und Sozialgericht" durch die ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 29.04.1998

TE OGH 1998/2/24 7Ob382/97w

Begründung: Der am 27.1.1996 verstorbene Erblasser hinterließ die drei aus seiner ersten Ehe stammenden Söhne Horst W*****, DI Hubert W***** und Dr.Volker W***** sowie seine zweite Ehefrau Maria W*****. In seinem Testament vom 10.4.1989 hatte der Erblasser die drei Söhne zu gleichen Teilen als Erben eingesetzt, unter der Bedingung, daß sie ihre Miteigentumsanteile von je einem Neuntel an der Liegenschaft EZ ***** GB D***** mit dem Haus Fasanenweg 1 vollkommen unentgeltlich an se... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.02.1998

TE OGH 1997/9/16 10Ob291/97k

Begründung: Rechtliche Beurteilung Gegenstand des vorliegenden Rechtsmittels ist bloß, ob der (vom Rekursgericht mangels Legitimation zurückgewiesene anstatt, wie gewünscht, meritorisch behandelte) Rekurs des Vaters des Minderjährigen von diesem zulässigerweise erhoben worden ist oder nicht. Diese Rekurslegitimation wurde vom Rekursgericht zutreffend verneint, weil immer dann, wenn für einen Minderjährigen zur Erledigung eines bestimmten Geschäftes im Si... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.09.1997

TE OGH 1997/8/28 7Ob239/97s

Begründung: Rechtliche Beurteilung Der Sachwalter des Pflegebefohlenen und dessen Bruder Markus L***** haben als Begünstigte einer vom Pflegebefohlenen abzugebenden Löschungserklärung beantragt, diese pflegschaftsbehördlich zu genehmigen. Mangels Zustimmung des bestellten Kollisionskurators wurde die pflegschaftsbehördliche Genehmigung versagt. Soweit der Sachwalter als Vertreter des Pflegebefohlenen gegen die Zurückweisung seines Rekurses den außerordent... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 28.08.1997

TE OGH 1997/8/27 1Ob252/97h

Begründung: Der durch frei gewählte Rechtsanwälte vertretene Betroffene, ein Zimmermeister und Sägewerks- sowie E-Werksbesitzer, regte an, Johann L***** für ihn zum Sachwalter zu bestellen, weil er alkoholkrank sei und verhindern wolle, von „Geschäftspartnern“ bedrängt Verträge abzuschließen, insbesondere aber Liegenschaften zu veräußern. Das Erstgericht bestellte nach der Erstanhörung Johann L***** (im folgenden auch nur Sachwalter) mit Beschluß vom 4.Juni 1997 ON 4 zum Verfahre... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.08.1997

TE OGH 1997/6/19 6Ob164/97d

Begründung: Rechtliche Beurteilung Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes ist die Bestellung der ehelichen Mutter zur besonderen Sachwalterin für die Geltendmachung der Unterhaltsansprüche ihrer mj.Kinder gegen den ehelichen Vater zulässig (RIS-Justiz RS0086838), wobei für die Ermächtigung der Mutter, den Unterhaltsanspruch gegen den noch im gemeinsamen Haushalt lebenden Vater geltend zu machen, die Behauptung der Mutter ausreicht, der V... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.06.1997

RS OGH 1997/5/26 2Ob102/97g (2Ob103/97d), 4Ob71/08g, 5Ob122/09s, 2Ob153/11f, 8Ob99/12k, 2Nc11/13k, 1

Norm: ABGB §271ABGB idF KindRÄG 2001 §271ABGB idF 2.ErwSchG §277 Abs2
Rechtssatz: Die Bestellung eines Kurators setzt nicht voraus, dass der Interessenwiderspruch schon zu einer Schädigung des Minderjährigen geführt hat, vielmehr soll durch die Bestellung des Kurators eine derartige Schädigung hintangehalten werden. Ein Kurator ist also schon dann zu bestellen, wenn aufgrund eines objektiv gegebenen Interessenwiderspruches eine Gefährdung der I... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.05.1997

TE OGH 1997/5/26 2Ob102/97g

Begründung: Der Vater des am 17.12.1981 geborenen Minderjährigen und dessen Mutter sowie Großmutter betrieben mit anderen Beteiligten ein Forstgut in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts; zu dem Gut gehörten Liegenschaften in der Größe mehrerer tausend Hektar; sein Verkehrswert wurde im Jahre 1993 unter Berücksichtigung des mehrfachen Eigentums mit 254 Millionen Schilling geschätzt. Mit Notariatsakt vom 16.12.1992 übertrug die Großmutter des Minderjährigen ihrem Sohn zu ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.05.1997

TE OGH 1997/3/6 10Ob507/95

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Entscheidung | OGH | 06.03.1997

TE OGH 1997/2/11 10ObS73/95

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Entscheidung | OGH | 11.02.1997

RS OGH 1997/1/28 1Ob2410/96k

Norm: ABGB §271
Rechtssatz: Allein deshalb, daß der gesetzliche Vertreter als Konsequenz einer Schenkung von seiner Unterhaltspflicht gegenüber dem Vertretenen (ganz oder teilweise) entlastet werden könnte, wenn, solange und soweit der Minderjährige durch die Vermietung des Schenkungsobjekts einen Reinertrag erzielen sollte, liegt ein Kollisionsfall (noch) nicht vor. Entscheidungstexte 1 Ob 2... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 28.01.1997

TE OGH 1997/1/28 1Ob2410/96k

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Entscheidung | OGH | 28.01.1997

TE OGH 1996/11/21 6Ob2286/96m

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Entscheidung | OGH | 21.11.1996

TE OGH 1996/7/30 10ObS2168/96p

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Entscheidung | OGH | 30.07.1996

TE OGH 1996/1/9 10Ob502/96

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Entscheidung | OGH | 09.01.1996

TE OGH 1995/10/11 3Ob540/95

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Entscheidung | OGH | 11.10.1995

TE OGH 1995/9/26 5Ob530/95

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Entscheidung | OGH | 26.09.1995

TE OGH 1995/9/6 7Ob1639/95

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Entscheidung | OGH | 06.09.1995

RS OGH 1995/8/29 1Ob571/95, 2Ob253/08g, 8Ob99/12k

Norm: ABGB §140 AdABGB §271
Rechtssatz: Bei einer durch Änderung der Umstände eingetretenen Unwirksamkeit der Unterhaltsvereinbarung der Eltern darf der daraus abgeleitete Unterhaltsfestsetzungsantrag des Kindes nicht vom obsorgeberechtigten Elternteil, der diese Unterhaltsvereinbarung nicht mehr oder nicht mehr ausreichend erfüllt, ausgehen, weil die Möglichkeit eines Interessenwiderspruchs, einer Kollision im materiellen Sinn zwischen dem Kin... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.08.1995

TE OGH 1995/8/29 1Ob571/95

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Entscheidung | OGH | 29.08.1995

RS OGH 1995/7/12 3Ob524/95, 3Ob540/95, 10Ob517/95 (10Ob520/95), 6Ob38/01h (6Ob255/01w), 6Ob97/05s, 2

Norm: ABGB §140 AgABGB §271AußStrG §5 Abs2 Z1 lita
Rechtssatz: Richtet sich der Antrag des Kindes auf Unterhaltsfestsetzung gegen den als Vertreter berufenen Elternteil, so liegt ein Fall des § 271 ABGB vor und es muss daher für das Kind ein besonderer Kurator bestellt werden. Entscheidungstexte 3 Ob 524/95 Entscheidungstext OGH 12.07.1995 3 Ob 524/95 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 12.07.1995

TE OGH 1995/7/12 3Ob524/95

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Entscheidung | OGH | 12.07.1995

RS OGH 1995/1/31 10ObS5/95, 10Ob502/96, 2Ob102/97g (2Ob103/97d), 1Ob56/99p, 4Ob71/08g, 10Ob23/08t, 2

Norm: ABGB §271ABGB idF KindRÄG 2001 §271
Rechtssatz: Voraussetzung für die Kuratorbestellung ist Kollision im formellen und materiellen Sinn. Kollision im formellen Sinn liegt vor, wenn ein zufolge Gesetz oder behördlicher Verfügung Vertretungsbefugter in bestimmten Angelegenheiten nicht nur zu vertreten, sondern auch im eigenen oder im Namen Dritter zu handeln hätte. Kollision im materiellen Sinn liegt vor, wenn bei Kollision im formellen Sin... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 31.01.1995

TE OGH 1995/1/31 10ObS5/95

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Entscheidung | OGH | 31.01.1995

RS OGH 1994/7/19 10Ob520/94, 5Ob100/03x, 8Ob144/03i, 7Ob7/04m, 9Ob37/04p, 3Ob78/04y

Norm: ABGB §281 BABGB idF KindRÄG 2001 §271
Rechtssatz: Nur eine physische Person kann zum Sachwalter bestellt werden. Entscheidungstexte 10 Ob 520/94 Entscheidungstext OGH 19.07.1994 10 Ob 520/94 Veröff: SZ 67/134 5 Ob 100/03x Entscheidungstext OGH 13.05.2003 5 Ob 100/03x Beisatz: Abgesehen von den spezifischen Sond... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.07.1994

TE OGH 1994/7/19 10Ob520/94

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Entscheidung | OGH | 19.07.1994

TE OGH 1994/3/10 6Ob523/94

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Entscheidung | OGH | 10.03.1994

Entscheidungen 61-90 von 248