RS OGH 1983/3/10 8Ob137/82, 2Ob52/21t

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.03.1983
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Norm

ABGB §1295 IId1
ABGB §1297
ABGB §1299 G
ABGB §1299 H
ABGB §1304 B1
KFG §114 Abs4

Rechtssatz

Ein Fahrschüler ist für einen Unfall nur dann verantwortlich, wenn er durch den bereits genossenen Fahrunterricht oder auf Grund allgemeiner Erfahrung die Gefährlichkeit seines Fahrverhaltens einzusehen und sich dementsprechend auch - fahrtechnisch und rechtlich - richtig hätte verhalten können (hier: Einparkmanöver im Rückwärtsgang).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 137/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 8 Ob 137/82
    Veröff: ZVR 1984/119 S 113
  • 2 Ob 52/21t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2021 2 Ob 52/21t
    Vgl; Beisatz: Hier: keine Obliegenheit einer Fahrschülerin zum Tragen einer Motorradschutzhose bei der praktischen Prüfung im verkehrsfreien Raum (§ 6 Abs 1 Z 2 FSG-PV). (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0023413

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.11.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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