RS Lvwg 2021/11/22 LVwG 30.13-1294/2021

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.11.2021
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

22.11.2021

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein
82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

COVID-19-MaßnahmenG 2020 §3 Abs1 Z1
COVID-19-MaßnahmenG 2020 §8 Abs2 Z1
3. COVID-19-NotmaßnahmenV BGBl II Nr. 27/2021 §5 Abs1 Z1
3. COVID-19-NotmaßnahmenV BGBl II Nr. 27/2021 §5 Abs5 Z11
3. COVID-19-NotmaßnahmenV BGBl II Nr. 27/2021 §5 Abs6 Z4
3. COVID-19-NotmaßnahmenV BGBl II Nr. 27/2021 §15 Abs5
3. COVID-19-NotmaßnahmenV BGBl II Nr. 27/2021 §16 Abs2
ÄrzteG 1998 §55

Rechtssatz

Für die Anwendung der Ausnahmebestimmungen von der Maskentragepflicht gemäß § 15 Abs 3 iVm § 16 Abs 2 der 3. COVID-19-NotmaßnahmenV, BGBl II Nr. 27/2021, ist eine ernsthafte und fachlich fundierte Begründung im Hinblick auf die konkreten gesundheitlichen Beschwerden des Betroffenen, insbesondere auch im Hinblick auf den Zweck der Befreiung, geboten. Da das vorgelegte Attest keinerlei individualisierte Angaben zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers enthält, wie beispielhaft eine Krankheitsdiagnose, eine Umschreibung von Symptomen oder eine Medikation, entspricht es nicht den Vorgaben an ein ärztliches Zeugnis gemäß § 55 Ärztegesetz.

Schlagworte

COVID-19, Corona, Maskenbefreiung, Betriebsstätte, Tankstelle, Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Maske, ärztliche Bestätigung, Maskenbefreiungsattest, Gefälligkeitsattest, Gefälligkeitsgutachten, Krankheitsdiagnose, Symptome, Medikation

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGST:2021:LVwG.30.13.1294.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.03.2022
Quelle: Landesverwaltungsgericht Steiermark LVwg Steiermark, http://www.lvwg-stmk.gv.at
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