Entscheidungen zu § 7 Abs. 2 EStG 1988

Verwaltungsgerichtshof

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Entscheidungen 1-19 von 19

TE Vwgh Erkenntnis 2008/5/28 2006/15/0125

Der Mitbeteiligte erzielt als Hauptschullehrer Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung für 2004 machte die mitbeteiligte Partei Werbungskosten geltend, und zwar ua: - 5 Tage und 4 Nächte Schülerliga Trainingswoche in L: EUR 190,22 - 5 Tage und 4 Nächte Schülerliga Projektwoche in T: EUR 240,06 (gefahrene km: 140) - von T nach H zu einem Schülerligaspiel, gefahrene km 140: EUR 49,84 - AfA für einen zweiten Computer mit Anschaffungskosten von EUR 898... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 28.05.2008

RS Vwgh 2008/5/28 2006/15/0125

Index: 32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag
Norm: EStG 1988 §16 Abs1 Z7;EStG 1988 §16 Abs1 Z8;EStG 1988 §7 Abs2;
Rechtssatz: Bei einer Nutzung des Wirtschaftsgutes von weniger als sechs Monaten im Kalenderjahr ist gemäß § 16 Abs.1 Z 7 und 8 EStG iVm § 7 Abs. 2 EStG nur die Hälfte der Jahres-AfA als Werbungskosten zu berücksichtigen. European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:VWGH:2... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 28.05.2008

TE Vwgh Erkenntnis 1999/12/16 97/15/0121

Nach der Sachverhaltsschilderung in der Beschwerde hat der Beschwerdeführer am 21. Dezember 1994 bei einer Dienstfahrt einen Verkehrsunfall erlitten. Sein Dienstgeber habe für die Fahrzeuge der Dienstnehmer (der Beschwerdeführer hatte die Dienstfahrt mit seinem Personenkraftwagen durchgeführt) eine Kaskoversicherung abgeschlossen gehabt. Die Besichtigung des Schadensfalles habe sich auf Grund der Weihnachtsfeiertage verzögert, sodass dem Beschwerdeführer erst mit Schreiben vom 16. Jän... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 16.12.1999

RS Vwgh Erkenntnis 1999/12/16 97/15/0121

Rechtssatz: Ein PKW stellt ein Arbeitsmittel dar, dessen Verwendung sich auf einen Zeitraum vom mehr als einem Jahr erstreckt. Führt die berufliche Verwendung infolge Totalschadens zu einer vollständigen und damit außergewöhnlichen "Abnutzung", ist diesem Umstand gem § 16 Abs 1 Z 8 iVm § 8 Abs 4 EStG 1988 durch eine Absetzung für außergewöhnliche technische Abnutzung Rechnung zu tragen (Hinweis auf das zur vergleichbaren Rechtslage des EStG 1972 ergangene E vom 23.5.1990, 89/13/... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 16.12.1999

TE Vwgh Erkenntnis 1998/12/16 93/13/0257

Die mitbeteiligte Aktiengesellschaft ist mit anderen Kapitalgesellschaften konzernmäßig verflochten. Unmittelbare Muttergesellschaft ist die WD-AG und Tochtergesellschaft ist die I-GmbH. Im Jahr 1987 schloß die Mitbeteiligte mit der WD-AG und mit der I-GmbH je eine Vereinbarung ab; die Vereinbarung mit der WD-AG hatte im wesentlichen folgenden Inhalt: Die WD-AG verpflichtete sich, der Mitbeteiligten, die das Mietwagengewerbe betreibt, eine Mietwagenflotte bis zu maximal 450 Kraft... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 16.12.1998

RS Vwgh Erkenntnis 1998/12/16 93/13/0257

Rechtssatz: Wird ein Wirtschaftsgut mit einer bestimmten, in Jahren bemessenen Nutzungsdauer angeschafft und im Wirtschaftsjahr der Anschaffung mehr als sechs Monate betrieblich genutzt, sodass gem § 7 Abs 1 EStG 1972 bzw § 7 Abs 2 EStG 1988 bereits die volle Jahresabschreibung zum Tragen kommt, so führt dies zu einer entsprechenden Verkürzung der Abschreibungsdauer, nicht jedoch zu einer Verringerung der jährlichen Abschreibungsquote. Im RIS ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 16.12.1998

TE Vwgh Erkenntnis 1992/2/19 91/14/0216

Der Beschwerdeführer ist Zahnarzt. Er ist als solcher zur Erfüllung betriebsärztlicher Aufgaben bei einem Großunternehmen angestellt und führt außerdem in dessen Bereich eine Ordination, in der er freiberuflich Werksangehörige, deren Familienangehörige und andere Patienten behandelt. Hinsichtlich dieser Tätigkeit hat er mit dem Unternehmer vereinbart, daß ihm gegen Miete die Ordination zur Verfügung steht und unentgeltlich eine Ordinationshilfe sowie ein Techniker beigestellt werden. ... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 19.02.1992

RS Vwgh Erkenntnis 1992/2/19 91/14/0216

Rechtssatz: Der Einnahmen-Ausgabenrechner muß das Anlagenverzeichnis gleich mit der Anschaffung des Wirtschaftsgutes anlegen. Nutzungsdauer, Betrag der jährlichen AfA und noch absetzbarer Betrag sind im Zeitpunkt der Einreichung der Steuererklärung im Anlagenverzeichnis einzutragen. Das Fehlen des dem Gesetz entsprechenden Anlagenverzeichnisses führt zum Verlust der AfA. § 8 Abs 5 EStG 1972 sieht für die vorzeitige Abschreibung, die nur neben der AfA zusteht, kein Verzeichnis m... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 19.02.1992

TE Vwgh Erkenntnis 1990/9/7 86/14/0084

Im Beschwerdefall ist die Aufteilung der Anschaffungskosten einer im Jahr 1978 erworbenen Liegenschaft auf den Gebäudewert einerseits und den Wert von Grund und Boden andererseits strittig. Bezüglich des näheren Sachverhaltes wird auf das Vorerkenntnis vom 2. Juli 1985, Zl. 82/14/0316, verwiesen, mit dem der Gerichtshof den damals angefochtenen Bescheid der belangten Behörde wegen Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften aufgehoben hat. Für die Aufhebung waren im... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 07.09.1990

RS Vwgh Erkenntnis 1990/9/7 86/14/0084

Rechtssatz: Die Schätzung eines Quadratmeterpreises für Grund und Boden als Mittelwert zwischen den Werten zweier Sachverständigengutachten, von denen das eine im Interesse des Erwerbers, der eine AfA nur vom Gebäudewert vornehmen kann, das andere im Interesse des Veräußerers, der seinen Gewinn nach § 4 Abs 1 EStG 1972 ermittelt und daher den auf Grund und Boden entfallenden Veräußerungsgewinn nicht zu versteuern hat, ausgearbeitet wurde, erscheint unter der Voraussetzung, daß b... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 07.09.1990

RS Vwgh Erkenntnis 1990/9/7 86/14/0084

Rechtssatz: Nur in den Fällen, in denen der Wert von Grund und Boden (unter Berücksichtigung des wertbeeinflussenden Umstandes der Bebauung) unbedenklich festgestellt werden kann und überdies der tatsächliche gesamte Kaufpreis für die bebaute Liegenschaft weitestgehend ihrem Verkehrswert entspricht, kann die Differenzmethode zur Aufteilung des Wertes einer bebauten Liegenschaft in Gebäudewert und Wert von Grund und Boden, bei der nach Feststellung des Wertes von Grund und Boden ... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 07.09.1990

TE Vwgh Erkenntnis 1990/2/21 89/13/0108

Der Beschwerdeführer ist ein gemeinnütziger Verein; außer Streit steht daher, daß er mit seinen Erträgen, von welchen Zinsertragsteuer einbehalten wurde, nicht körperschaftsteuerpflichtig ist. Mit Schreiben vom 16. September 1988 beantragte der Beschwerdeführer die Rückerstattung der Zinsertragsteuer für die Jahre 1984 bis 1986 gemäß § 240 BAO. Gegen den Bescheid des Finanzamtes, mit welchem dieses Ansuchen abgewiesen wurde, erhob der Beschwerdeführer fristgerecht Berufung. Na... mehr lesen...

Entscheidung | Vwgh Erkenntnis | 21.02.1990

RS Vwgh Erkenntnis 1990/2/21 89/13/0108

Rechtssatz: Eine Befreiung von der KSt führt nicht zur Befreiung von der ZESt. Gem Abschn XIV § 7 Abs 2 des Gesetzes über die Einführung der ZESt haben die in BG vorgesehenen Abgabenbefreiungen für die Steuerpflicht nach diesem BG keine Wirkung. Es kann daher keinem Zweifel unterliegen, daß der Gesetzgeber des ZEStG beabsichtige, auch Zinserträge dieser Besteuerung zu unterwerfen, die nach dem EStG oder KStG steuerfrei sind. Damit mangelt es im Beschwerdefall aber an der Grundvo... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 21.02.1990

RS Vwgh Erkenntnis 1989/5/17 88/13/0192

Stammrechtssatz Aus der Befreiung von der Körperschaftssteuer gem § 5 Abs 1 Z 6 KStG folgt nicht die Befreiung von der Zinsertragsteuer nach dem BG BGBl 1983/587. Der Rückerstattungsantrag betr ZEST wurde daher zu Recht abgewiesen. Im RIS seit 10.07.2006 mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 17.05.1989

RS Vwgh Erkenntnis 1989/4/26 88/14/0212

Stammrechtssatz Eine Befreiung von der KSt führt nicht zur Befreiung von der Zinsertragsteuer (Hinweis auf E 13.9.1988, 88714/0051). Gem Abschn XIV § 7 Abs 2 c des G über die Einführung der Zinsertragsteuer haben nämlich die in BGen vorgesehenen Abgabenbefreiungen für die Steuerpflicht nach diesem BG keine Wirkung. Damit mangelt es im Beschwerdefall an der Grundvoraussetzung einer Rückerstattung von Abgaben gem § 240 BAO, die nur "bei zu Unrecht einbehaltenen Beträgen" vorgeseh... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 26.04.1989

RS Vwgh Erkenntnis 1989/4/4 88/14/0215

Stammrechtssatz Eine Befreiung von der KSt führt nicht zur Befreiung von der Zinsertragsteuer (Hinweis auf E 13.9.1988, 88714/0051). Gem Abschn XIV § 7 Abs 2 c des G über die Einführung der Zinsertragsteuer haben nämlich die in BGen vorgesehenen Abgabenbefreiungen für die Steuerpflicht nach diesem BG keine Wirkung. Damit mangelt es im Beschwerdefall an der Grundvoraussetzung einer Rückerstattung von Abgaben gem § 240 BAO, die nur "bei zu Unrecht einbehaltenen Beträgen" vorgeseh... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 04.04.1989

RS VwGH Erkenntnis 1989/02/28 88/14/0213

Beachte Besprechung in: ÖStZ 1989, 306; Rechtssatz: Eine Befreiung von der KSt führt nicht zur Befreiung von der Zinsertragsteuer (Hinweis auf E 13.9.1988, 88714/0051). Gem Abschn XIV § 7 Abs 2 c des G über die Einführung der Zinsertragsteuer haben nämlich die in BGen vorgesehenen Abgabenbefreiungen für die Steuerpflicht nach diesem BG keine Wirkung. Damit mangelt es im Beschwerdefall an der Grundvoraussetzung einer Rückerstattung von Abgaben gem § 240 BAO, die nur "bei zu Unrecht... mehr lesen...

Rechtssatz | VwGH Erkenntnis | 28.02.1989

RS Vwgh Erkenntnis 1989/2/28 88/14/0214

Stammrechtssatz Eine Befreiung von der KSt führt nicht zur Befreiung von der Zinsertragsteuer (Hinweis auf E 13.9.1988, 88714/0051). Gem Abschn XIV § 7 Abs 2 c des G über die Einführung der Zinsertragsteuer haben nämlich die in BGen vorgesehenen Abgabenbefreiungen für die Steuerpflicht nach diesem BG keine Wirkung. Damit mangelt es im Beschwerdefall an der Grundvoraussetzung einer Rückerstattung von Abgaben gem § 240 BAO, die nur "bei zu Unrecht einbehaltenen Beträgen" vorgeseh... mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh Erkenntnis | 28.02.1989

RS Vwgh 1988/9/13 88/14/0051

Rechtssatz: Aus der Befreiung von der Körperschaftssteuer gem § 5 Abs 1 Z 6 KStG folgt nicht die Befreiung von der Zinsertragsteuer nach dem BG BGBl 1983/587. Der Rückerstattungsantrag betr ZEST wurde daher zu Recht abgewiesen. Im RIS seit 10.07.2006 mehr lesen...

Rechtssatz | Vwgh | 13.09.1988

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