Entscheidungen zu § 56 Abs. 1 StPO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

13 Dokumente

Entscheidungen 1-13 von 13

RS OGH 2019/6/25 14Os50/19p (14Os51/19k)

Norm: StPO §6 Abs2StPO §56 Abs1StPO §61 Abs2StPO §268Geo §152 Abs3
Rechtssatz: Die Belehrung über die dem Angeklagten zustehenden Rechtsmittel gegen ein erstinstanzliches Urteil hat gemäß § 268 letzter Satz StPO grundsätzlich mündlich - im Fall des § 56 Abs 1 StPO samt Übersetzung - Im Anschluss an die Urteilsverkündung zu erfolgen. Davon umfasst sind nicht nur die in Bezug auf die Anmeldung, sondern auch auf die Ausführung der in Frage kommend... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 25.06.2019

TE OGH 2008/7/11 9Bs222/08y

Begründung: Mit Beschluss des Haft- und Rechtsschutzrichters vom 25.2.2008 (AS 3 in ON 12) wurde dem Beschuldigten D***** A***** C***** ein Verfahrenshilfeverteidiger nach § 61 Abs 2 StPO beigegeben und dazu mit Bescheid der OÖ Rechtsanwaltskammer vom 26.2.2008 RA Mag. H***** L***** bestellt (AS 1 in ON 12). Mit Eingabe des Verfahrenshilfeverteidigers vom 11.3.2008 wurde unter Hinweis, dass zur Durchführung des Erstgesprächs mit dem Beschuldigten unbedingt die Beiziehung einer Dolme... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 11.07.2008

RS OGH 2008/7/11 9Bs222/08y

Rechtssatz: Ist Übersetzungshilfe von Amts wegen zu gewähren, hat der Dolmetscher seine Gebühr - vergleichbar dem § 38a Abs 2 StPO alt - gegenüber dem Gericht geltend zu machen. Dies betrifft auch jene Fälle, in denen Übersetzungshilfe auf Verlangen des Beschuldigten vom Gericht bewilligt wird. Erfolgt hingegen Übersetzungshilfe ohne gerichtliche Bewilligung bzw wird eine solche durch den (Verfahrenshilfe-)Verteidiger ohne Einbindung des Gerichts in Auftrag gegeben, sind die daf... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.07.2008

TE OGH 2004/4/7 13Os37/04

Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Tiziana G***** des Verbrechens (richtig: der Verbrechen, EvBl 2003/133) nach § 28 Abs 2 vierter Fall SMG als Beitragstäterin nach § 12 dritter Fall StGB schuldig erkannt, weil sie von Anfang September 2002 bis Ende November 2002 dadurch, dass sie Fairuz R***** mit ihrem PKW mehrmals "zum Zweck des Ankaufs einer unbekannten Menge Suchtgiftes nach Wien chauffierte und beim anschließenden Weiterverkauf von insgesamt ca 20 bis 30 Gramm Heroin a... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 07.04.2004

RS OGH 2004/4/7 13Os37/04

Rechtssatz: § 31 StGB betrifft Fälle, in denen gegen einen Angeklagten wegen zwei oder mehrerer Taten zwei oder mehr Verfahren stattfinden, die nach den zeitlichen Verhältnissen gemäß § 56 StPO vereinigt werden könnten. Zweck des § 31 StGB ist es, dem tätergünstigen Absorptionsprinzip des § 28 Abs 1 StGB auch in diesen Fällen Geltung zu verschaffen. Entscheidungstexte 13 Os 37/04 Entscheidungstext OGH 07.04.2004 13 O... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.04.2004

TE OGH 1998/3/18 13Os24/98

Gründe:   Mit den angefochtenen Beschlüssen gab das Oberlandesgericht Wien den gegen die Fortsetzung der vorläufigen Anhaltung (§ 429 Abs 4 iVm § 180 Abs 2 Z 1 und Z 3 lit a StPO; ON 77 und 89) gerichteten Beschwerden der Betroffenen jeweils unter Fristverlängerung nicht Folge.   Diese Entscheidungen des Gerichtshofes zweiter Instanz bekämpft Mag.Gerda D***** mit Grundrechtsbeschwerden vom 3. und 17.Februar 1998, deren gemeinsame Behandlung wegen derselben Anfechtungspunkte und de... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.03.1998

TE OGH 1986/3/13 13Os22/86

Gründe:   Hans Christian L*** wurde des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs 1, 128 Abs 1 Z. 4, 129 Z. 1 StGB (A I und II; Beute: 8.000 S) sowie des Vergehens des schweren Betrugs nach §§ 146, 147 Abs 2 StGB (B I und II; Betrugsschaden: 20.000 S) schuldig erkannt. Er wurde hiefür sowie unter Festsetzung gemäß § 46 Abs 4 JGG. der Strafen für die in den Urteilen des Landesgerichts für Strafsachen Graz vom 16. Dezember 1982, GZ 4 Vr 2920/82-68, (Verbrechen... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.03.1986

TE OGH 1985/1/8 11Os187/84

Gründe: Mit dem - am selben Tage in Rechtskraft erwachsenen - Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Jugendschöffengerichtes vom 12.Jänner 1983, GZ 23 Vr 2.983/82-13, wurde der am 26.September 1965 geborene - damals also noch jugendliche (§ 1 Z 2 JGG) - Alois A des Vergehens der schweren Sachbeschädigung nach den § 125, 126 Abs 1 Z 7 StGB und des Vergehens der Körperverletzung nach dem § 83 Abs 1 StGB schuldig erkannt; gemäß dem § 13 Abs 1 JGG wurden der Auss... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 08.01.1985

RS OGH 1982/9/21 10Os131/82, 12Os9/83, 14Os142/93, 11Os79/05k, 14Os6/12g

Rechtssatz: Die Nichtbeiziehung eines Dolmetschers ist nicht mit Nichtigkeit bedroht (so schon EvBl 1948/352, 1972/139, 1974/119 ua). Entscheidungstexte 10 Os 131/82 Entscheidungstext OGH 21.09.1982 10 Os 131/82 Veröff: EvBl 1983/81 S 305 12 Os 9/83 Entscheidungstext OGH 14.04.1983 12 Os 9/83 14 Os 142/93 Entscheidungstext ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 21.09.1982

TE OGH 1979/9/6 12Os94/79

Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurden der am 7. Februar 1958 geborene Hilfsarbeiter Heimo A und der am 2. November 1959 geborene Kraftfahrzeug-Mechanikergehilfe Gerhard B des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach den §§ 127 Abs 1 und Abs 2 Z 1, 128 Abs 1 Z 2, 129 Z 1 und 2 StGB und des Vergehens der dauernden Sachentziehung nach dem § 135 Abs 1 StGB schuldig erkannt, weil sie in der Zeit zwischen dem 16. November 1978 und dem 31. Dezember 1978, zumeist in Gra... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 06.09.1979

RS OGH 1973/7/5 12Os75/73 (12Os76/73), 11Os58/77 (11Os59/77)

Rechtssatz: Erledigte Sachen dürfen nicht einbezogen und nicht ausgeschieden werden. Entscheidungstexte 12 Os 75/73 Entscheidungstext OGH 05.07.1973 12 Os 75/73 11 Os 58/77 Entscheidungstext OGH 10.05.1977 11 Os 58/77 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0096904 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.07.1973

RS OGH 1970/2/20 10Os31/70, 11Os163/71, 9Os119/71, 10Os125/72, 12Os181/79, 9Os130/81, 10Os131/82, 13

Rechtssatz: Die Nichtbeachtung der Vorschrift des § 163 StPO über die Beziehung eines Dolmetschers stellt für sich allein noch keinen Nichtigkeitsgrund dar (so schon EvBl 1948/352). Entscheidungstexte 10 Os 31/70 Entscheidungstext OGH 20.02.1970 10 Os 31/70 11 Os 163/71 Entscheidungstext OGH 29.10.1971 11 Os 163/71 9 Os 119/71 E... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 20.02.1970

RS OGH 1962/12/7 10Os171/62, 10Os299/62, 10Os207/62, 10Os27/67, 10Os11/68, 12Os94/79, 13s87/79, 11Os

Rechtssatz: Wenn auch die Bestimmung des § 21 Abs 2 JGV 1955 über die Vereinigungspflicht der beiden Verfahren infolge des Außerkrafttretens der JGV 1955 nicht mehr besteht, ist doch die Vorschrift des § 56 StPO unverändert aufrecht und es werden in der Regel auch Zweckmäßigkeitsgründe für eine gemeinsame Verhandlung sprechen. Ist hiebei für das neu anhängig gewordene Strafverfahren ein Gericht höherer Ordnung zuständig, so geht die Zuständigkeit zur Erlassung des ausständigen E... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 07.12.1962

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