RS Vwgh 2009/1/12 AW 2008/12/0010

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Veröffentlicht am 12.01.2009
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §14 Abs1;
VwGG §30 Abs2;
  1. BDG 1979 § 14 heute
  2. BDG 1979 § 14 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. BDG 1979 § 14 gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  4. BDG 1979 § 14 gültig von 18.06.2015 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  5. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  6. BDG 1979 § 14 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  7. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2012 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  8. BDG 1979 § 14 gültig von 30.12.2008 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  9. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  10. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2006
  11. BDG 1979 § 14 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  12. BDG 1979 § 14 gültig von 10.08.2002 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  13. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1998 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  14. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.08.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  15. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  16. BDG 1979 § 14 gültig von 01.05.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  17. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  18. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  19. BDG 1979 § 14 gültig von 27.06.1992 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  20. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1990 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  21. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1984 bis 31.08.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 612/1983
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Nichtstattgebung - Versetzung in den Ruhestand von Amts wegen - Dem Konkretisierungsgebot iSd Beschlussses eines verstärkten Senates vom 25. Februar 1981, Zl. 2680/80, VwSlg 10381 A/1981, genügt das Vorbringen im Antrag, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, nicht, weil es keine Angaben über die Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers enthält, welche aber insofern maßgeblich wären, als davon die Möglichkeit abhängt, den im Fall der Berechtigung der Beschwerde nur vorübergehenden Ausfall der Differenz zwischen Aktiv- und Ruhebezug, sei es durch direkte Zuschüsse, sei es durch Kreditaufnahmen, zu überbrücken. Aber auch abgesehen davon erwiese sich der Antrag des Beschwerdeführers nicht als berechtigt. Im Falle der Stattgebung der Beschwerde wäre der Entfall des genannten Differenzbetrages bloß ein vorübergehender. Unwiederbringlich wäre in diesem Zusammenhang lediglich der durch die Absenkung des Lebensstandards und die damit verbundenen Einschränkungen entstandene ideelle Schaden, sofern er nicht ohnedies im Fall der Berechtigung der Beschwerde durch die spätere Nachzahlung der Bezugsdifferenz und die damit verbundenen höheren zur Verfügung stehenden Mittel als kompensiert angesehen werden könnte. Diesem allenfalls drohenden ideellen Schaden stünde jedoch bei Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung - im Falle der mangelnden Berechtigung der Beschwerde - ein unwiederbringlicher Vermögensschaden des Bundes gegenüber. Die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde bewirkte nämlich jedenfalls, dass der Beschwerdeführer auch im Falle der Abweisung seiner Beschwerde bis zur Zustellung des diesbezüglichen Erkenntnisses des Verwaltungsgerichtshofes als Beamter des Aktivstandes anzusehen wäre und ihm für diesen Zeitraum jedenfalls Aktivbezüge gebührten. Dies, obwohl die Annahme der belangten Behörde, er sei dauernd dienstunfähig, sich letztlich als richtig herausgestellt hätte.

Schlagworte

Interessenabwägung Darlegung der Gründe für die Gewährung der aufschiebenden Wirkung Begründungspflicht Unverhältnismäßiger Nachteil Besondere Rechtsgebiete Beamten-Dienstrecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:AW2008120010.A01

Im RIS seit

06.07.2009

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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