RS Vwgh 2009/6/3 AW 2009/12/0005

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Veröffentlicht am 03.06.2009
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §14;
VwGG §30 Abs2;
  1. BDG 1979 § 14 heute
  2. BDG 1979 § 14 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. BDG 1979 § 14 gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  4. BDG 1979 § 14 gültig von 18.06.2015 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  5. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  6. BDG 1979 § 14 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  7. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2012 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  8. BDG 1979 § 14 gültig von 30.12.2008 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  9. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  10. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2006
  11. BDG 1979 § 14 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  12. BDG 1979 § 14 gültig von 10.08.2002 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  13. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1998 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  14. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.08.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  15. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  16. BDG 1979 § 14 gültig von 01.05.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  17. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  18. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  19. BDG 1979 § 14 gültig von 27.06.1992 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  20. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1990 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  21. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1984 bis 31.08.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 612/1983
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Nichtstattgebung - Versetzung in den Ruhestand gemäß § 14 BDG 1979 - Mit dem im Instanzenzug ergangenen, angefochtenen Bescheid wurde der Beschwerdeführer mit Ablauf des 31. März 2009 gemäß § 14 BDG 1979 von Amts wegen in den Ruhestand versetzt. Der Beschwerdeführer erblickt den mit dem Vollzug des angefochtenen Bescheides verbundenen unverhältnismäßigen Nachteil im Verlust von "Einnahmequellen", was zur "Existenzgefährdung" führe. Zur Prüfung der Verhältnismäßigkeit im Sinn des § 30 Abs. 2 VwGG ist es erforderlich, zu konkretisieren, worin für den Beschwerdeführer der mit dem Vollzug des angefochtenen Bescheides verbundene unverhältnismäßige Nachteil gelegen wäre. Nur durch die glaubhafte Darlegung konkreter - tunlichst ziffernmäßiger - Angaben über die Einkunfts- und Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers (unter Einschluss seiner Schulden, jeweils nach Art und Ausmaß) wäre der Verwaltungsgerichtshof überhaupt in die Lage versetzt, zu prüfen, ob der Vollzug des angefochtenen Bescheides - im Beschwerdefall der (bei einem allfälligen Beschwerdeerfolg vorübergehende) Entfall der Differenz zwischen den im Aktiv- und den im Ruhestand bezogenen Geldleistungen - für den Beschwerdeführer einen angesichts des glaubhaft gemachten Sachverhaltes unverhältnismäßigen Nachteil mit sich brächte (vgl. den hg. Beschluss vom 15. April 2009, Zl. AW 2009/12/0004, mwN). Diesem Konkretisierungsgebot genügt der vorliegende Antrag nicht. Anders als der Beschwerdeführer meint, drohte für den Fall der Erfolglosigkeit der Beschwerde dem Bund im Falle der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung ein unwiederbringlicher Nachteil dergestalt, dass diesfalls in Verbindung mit § 14 Abs. 6 BDG 1979 die Ruhestandsversetzung aufgeschoben und der Antragsteller weiterhin - unwiderruflich - Aktivbezüge für die Dauer des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens erhielte (vgl. den zitierten Beschluss vom 15. April 2009).Nichtstattgebung - Versetzung in den Ruhestand gemäß Paragraph 14, BDG 1979 - Mit dem im Instanzenzug ergangenen, angefochtenen Bescheid wurde der Beschwerdeführer mit Ablauf des 31. März 2009 gemäß Paragraph 14, BDG 1979 von Amts wegen in den Ruhestand versetzt. Der Beschwerdeführer erblickt den mit dem Vollzug des angefochtenen Bescheides verbundenen unverhältnismäßigen Nachteil im Verlust von "Einnahmequellen", was zur "Existenzgefährdung" führe. Zur Prüfung der Verhältnismäßigkeit im Sinn des Paragraph 30, Absatz 2, VwGG ist es erforderlich, zu konkretisieren, worin für den Beschwerdeführer der mit dem Vollzug des angefochtenen Bescheides verbundene unverhältnismäßige Nachteil gelegen wäre. Nur durch die glaubhafte Darlegung konkreter - tunlichst ziffernmäßiger - Angaben über die Einkunfts- und Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers (unter Einschluss seiner Schulden, jeweils nach Art und Ausmaß) wäre der Verwaltungsgerichtshof überhaupt in die Lage versetzt, zu prüfen, ob der Vollzug des angefochtenen Bescheides - im Beschwerdefall der (bei einem allfälligen Beschwerdeerfolg vorübergehende) Entfall der Differenz zwischen den im Aktiv- und den im Ruhestand bezogenen Geldleistungen - für den Beschwerdeführer einen angesichts des glaubhaft gemachten Sachverhaltes unverhältnismäßigen Nachteil mit sich brächte vergleiche den hg. Beschluss vom 15. April 2009, Zl. AW 2009/12/0004, mwN). Diesem Konkretisierungsgebot genügt der vorliegende Antrag nicht. Anders als der Beschwerdeführer meint, drohte für den Fall der Erfolglosigkeit der Beschwerde dem Bund im Falle der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung ein unwiederbringlicher Nachteil dergestalt, dass diesfalls in Verbindung mit Paragraph 14, Absatz 6, BDG 1979 die Ruhestandsversetzung aufgeschoben und der Antragsteller weiterhin - unwiderruflich - Aktivbezüge für die Dauer des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens erhielte vergleiche den zitierten Beschluss vom 15. April 2009).

Schlagworte

Darlegung der Gründe für die Gewährung der aufschiebenden Wirkung Begründungspflicht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:AW2009120005.A01

Im RIS seit

30.09.2009

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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